Unser Programm

Informieren Sie sich über unsere Corporate Responsibility Programme und finden Sie Beispiele nachhaltiger Entwicklung.
Corporate Responsibility Programme
Das Kernteam Nachhaltigkeit überprüft laufend die Fortschritte in der Zielerreichung bzw. werden Ziele und Maßnahmen bei erhöhtem Handlungsbedarf durch neue ergänzt.
Beispiele nachhaltiger Entwicklung
Einzelne Storys aus den Geschäftsfeldern sowie aus den Bereichen Umweltschutz und MitarbeiterInnen vermitteln, wie mit Nachhaltigkeit erfolge erzielt werden können. Dies gilt für nachhaltige Veranlagungen genauso wie für nachhaltiges Bauen bis hin zum wertschätzenden Kundenservice.
Financial Markets
Financial Markets
Incentive mit WIN-WIN

Bereits zum zweiten Mal lud die VB Consulting zum Ausklang des Jahres zum VBC-Sozialtag ein. Geschäftsleiter, Wertpapier- und Marketingverantwortliche hatten die Gelegenheit einen Tag des sozialen Engagements zu verbringen. Ein wichtiges Anliegen im Rahmen von Kooperationen und Sponsoring des ÖVAG Konzerns sind langfristige, integrierte Konzepte, die eine umfassendere Unterstützung ermöglichen. So ist es auch von Interesse, dass Sponsoring-Aktivitäten zunehmend in Kooperationen und Partnerschaften münden. Das heißt, Engagement wird als Partnerschaft verstanden, zu der beide Seiten einen Beitrag leisten und von der beide Seiten profitieren.
Zeit schenken und Freude ernten
Das Besondere am VBC-Sozialtag: Persönliche Begegnung und die soziale Dimension von Nachhaltigkeit
stehen im Mittelpunkt und können konkret erlebt werden.
Die an „Networking einmal anders“-Interessierten kamen 2010 wesentlich zahlreicher als noch im ersten Jahr der Veranstaltung und nahmen sich die Zeit, um den Kindern der Behinderteneinrichtung der Caritas „Am Himmel“ einen abwechslungsreichen Tag und sich selbst eine bereichernde Erfahrung im zwischenmenschlichen Miteinander zu schenken.
Soziale Dimension von Nachhaltigkeit
Im Sinne des Corporate Responsibility-Projekts der ÖVAG „Wir leben Verantwortung“ stellte die VBC an diesem Tag gemeinsam mit allen Teilnehmern die soziale Dimension der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.
Die Teilnehmer lernten die Arbeit der Caritas-Einrichtung „Am Himmel“ für Kinder und Jugendliche mit intellektueller und mehrfacher Behinderung kennen. Im Anschluss wurde das gemeinsame Erleben im Kunsthistorischen Museum zu einem unvergesslichen Abenteuer, an dem die Kinder und die Erwachsenen gleichermaßen Freude hatten. Im Rahmen einer „Schnitzeljagd“ erlebten die Teilnehmer gemeinsam das Museum unter einem völlig anderen Blickwinkel.
Networking einmal anders
Somit ist der Sozialtag ein Networking-Event mit Fokus auf soziale Verantwortung. Dieser bot nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in die strategische Führung von Nonprofit-Unternehmen zu gewinnen, sondern auch die Chance, Menschen kennen und schätzen zu lernen, denen man als Volksbanker im Berufsalltag kaum begegnet. Der Sozialtag bringt den Schenkenden und den Beschenkten die Chance für wichtige und abwechslungsreiche Kommunikation, die nachhaltig weiterwirkt.
Weiterführende Informationen
Umwelt
Umwelt
Umweltschutz als Unternehmensziel
Der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen ist erklärtes Ziel des Corporate Responsibility Projekts der Österreichischen Volksbanken-AG. Ein jährlich fortgeschriebenes Umweltprogramm unterstützt dabei, die Umweltziele systematisch zu verwirklichen.
Kosteneinsparung durch Umweltmanagement
Die Erfahrung sowie zahlreiche veröffentlichte Best Practice-Beispiele zeigen, dass auch im Bürobereich durch Umweltschutz erhebliche Kostensparpotenziale aktiviert werden können. Wie gut ein Unternehmen beim Umweltschutz ist, hängt entscheidend von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab. Auf ihr Handeln kommt es an, wenn es darum geht, durch viele kleine Maßnahmen eine kontinuierliche Verbesserung zu bewirken und Ressourcen einzusparen. Eine im Sommer 2012 gestartete Abfalltrenn-Kampagne, in die alle MitarbeiterInnnen einbezogen waren, soll diesen Prozess unterstützen.
Abfall ist nicht gleich Restmüll
Müll vermeiden geht vor verwerten geht vor entsorgen. Das gilt auch für den Büroalltag. Deshalb wurden Materialien entwickelt, die zeigen sollen, wie mit einfachen Maßnahmen die Umweltbilanz der ÖVAG zu verbessern ist: Ein Mitarbeiter-Brief mit den Zielen der Kampagne, Klebeetiketten für die Abfallbehälter, eine kleine Trenn-Fibel mit Abfalltrennregister und Recyclinghinweisen, Anleitungen zur richtigen Abfalltrennung in den Teeküchen und ein Gewinnspiel sollen dazu beitragen, die Abfallmenge der ÖVAG zu reduzieren und die Betriebskosten zu senken.
Papier: Spitze im Alltag und im Büro
Büroarbeitsplätze sind besonders papierintensiv. Vom „papierlosen Büro“ sind wir noch weit entfernt. Papier ist das wichtigste Verbrauchsmaterial und bildet den Großteil der Büroabfälle. Recyclingpapier benötigt bei der Herstellung nur etwa halb so viel Energie wie Frischfaserpapier und nicht einmal ein Drittel der Wassermenge. Die Emissionen sind geringer, das Abfallaufkommen wird entlastet. Recyclingpapier hat die Nase also klar vorne. In der ÖVAG wurde 2011 der Einkauf des Papiers für die Stockwerksdrucker – deren Grundeinstellung auf doppelseitigen Druck erfolgte – auf 100% Umweltschutzpapier mit EU-Ecolabel umgestellt.
Umweltmanagement ist Teil des Nachhaltigkeitskonzepts
Das Corporate Responsibility-Projekt wird weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltmanagements der ÖVAG erarbeiten – von nachhaltigen Beschaffungskriterien und Dienstreiserichtlinien bis zum Klimaschutz – ist das Betätigungsfeld für den Umweltschutz entsprechend groß.
ÖVAG rüstet Liegenschaften auf Fernwärme um
Eine der entscheidenden Maßnahmen für Klimaschutz ist die Senkung des Energieverbrauchs. Der Wärmebedarf der Bürogebäude des ÖVAG Konzerns stellt eine der zentralen direkten Umweltauswirkungen dar. Die Entscheidung, welche Art von Energie genutzt wird, ist dabei von zentraler Bedeutung. Fernwärme ist in Wien eine der umweltfreundlichsten Formen der Energienutzung.
Mit Ende des Jahres 2010 konnte der Anteil der mit Fernwärme beheizten Büroflächen des Konzerns von 45 % auf 95 % erhöht werden. Bis 2012 ist die lückenlose Erfassung der Energieverbrauchsdaten aller Standorte im Eigentum der ÖVAG und der neuen Konzernzentrale möglich.
Zur Geschichte: Die alte Konzernzentrale sowie die Gebäude in der Renngasse und der Wasagasse waren schon in der Vergangenheit an das Fernwärmenetz der Wien Energie AG angeschlossen. Bedingt durch die Leitungsführung der Fernwärme in der Lichtensteinstraße war es jedoch nicht möglich, die Gebäude in der Kolingasse 15-19 sowie in der Peregringasse 2 und 4 an dieses Netz anzuschließen.
Mit dem Beschluss, die Konzernzentrale um- bzw. neuzubauen wurde ein Projekt zur Prüfung der infrastrukturellen Versorgung des Bauplatzes eingeleitet. Die zu prüfenden Faktoren waren Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit – im Sinne des Ausbalancierens von sozialen, ökonomischen und ökologischen Zielen in einer langfristigen Perspektive –, Investitions- und Betriebskosten sowie Auswirkungen bzw. Synergien für die restlichen, angrenzenden Liegenschaften.
Das formulierte Ziel: Die Versorgung aller Objekte mit Fernwärme. Dazu wurde von der Hauptleitung in der Liechtensteinstraße eine Leitung durch das neue Gebäude, die Peregringasse querend in das Haus Peregringasse 2 gelegt. Hier wurde durch die Fernwärme Wien GmbH eine Umformerstation errichtet, die die neue Zentrale und die Häuser Peregringasse 2, Peregringasse 4 sowie Kolingasse 15-19 versorgt. Durch Leitungen in die Heizhäuser der einzelnen Gebäude wurden diese dann im September 2010 an die Fernwärme angebunden. Alte, zum Teil störungsanfällige Gasheizkessel konnten abgebaut und entsorgt werden. Mit der Heizperiode Winter 2010 / 2011 liegt der Versorgungsstand der eigenen Liegenschaften mit Fernwärme nun bei rund 95 %. Für 2011 ist nach erfolgten Umbauarbeiten der Anschluss weiterer kleinerer Flächen im Haus Kolingasse 17 vorgesehen, sodass ein Ausbaustand von rund 98 % erreicht sein wird.
Mit dieser Neuerung wurden die gesetzten Ziele der Reduktion von CO2-Emissionen und einer unkomplizierten
und wartungsarmen Betriebsführung erreicht. Ein Umstand, der sich wertsteigernd auf die Liegen schaften auswirkt.
MitarbeiterInnen
Charta der Vielfalt unterzeichnet
ÖVAG unter den Erstunterzeichnern mit klarem Bekenntnis zu Vielfalt

Am 26. November 2010 unterzeichnete die Österreichische Volksbanken-AG gemeinsam mit zehn anderen nationalen und internationalen Unternehmen die „Charta der Vielfalt“. Die Unterzeichner drückten als Vorreiter in Österreich damit ihre besondere Wertschätzung für und ihren Respekt vor Vielfalt aus. Als Vorbild für die Charta dienten Länder, die bereits seit einigen Jahren innerhalb der Europäischen Union aktiv sind: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien und Spanien. In Frankreich haben bereits mehr als 3.000 Unternehmen die „Charte Diversité“ unterschrieben.
Die Ziele der Charta der Vielfalt sind klar definiert und dienen als Leitfaden für die Unterzeichner. Die Grundsätze schärfen das Bewusstsein für den breiten Nutzen von Diversity in der Wirtschaft und Gesellschaft und forcieren den Diskurs zwischen den Interessengruppen. Gleichzeitig stehen sie für die Enttabuisierung von Personen und Gruppen, die wirtschaftlich und gesellschaftlich nach wie vor benachteiligt sind. Die Unterzeichner treten für die Steigerung von wechselseitigem Respekt, Toleranz und Wertschätzung in Hinblick auf Vielfalt in der Organisation ein. Zudem schafft die Charta der Vielfalt neue Netzwerke und Kooperationen.
Diversity-Management erhöht die Motivation und Bindung von Mitarbeitern, fördert Kreativität und Innovation. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt" hat die ÖVAG dafür ein Zeichen gesetzt. Dieses Zeichen wirkt auch nach innen, hat bei vielen Mitarbeitern eine positive Wirkung erzielt und wurde von Projektmitarbeitern als Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit verstanden.
Für den Konzern stand 2010 die Nutzung unterschiedlicher Unternehmenskulturen im Vordergrund. Nach dem Beschluss der Zusammenführung von ÖVAG und Investkredit Bank AG wurden im Rahmen einer professionellen und mitarbeiterorientierten Change-Begleitung eine Vielzahl von dialogorientierten Formaten – sowohl auf der Ebene der Mitarbeiter als auch der Führungskräfte – eingesetzt, um den Austausch zu
fördern.
Es zeigte sich, dass das Diversity Projekt dafür eine gute Grundlage gebildet hat – die Arbeit mit und die Nutzung von Unterschieden ist vielen Mitarbeitern bereits sehr vertraut. Umgekehrt wirken sich die Change-Maßnahmen mit dem Schwerpunkt der Bildung einer neuen gemeinsamen Unternehmenskultur positiv auf die Dimensionen des Diversity-Komplexes aus. Die Besiedelung der neuen Kundenzentrale ist Symbol für die gelungene Zusammenführung der beiden Unternehmen.
Ihre Ansprechpartnerin
Sollten Sie Fragen zur
Corporate Responsibillity der
Österreichischen Volksbanken-AG haben, kontaktieren Sie
Mag. Mirjam Ernst, MAS
Head of Corporate Marketing
Nachhaltigkeitsbeauftragte
T +43(0)50 4004-3686