Unser Programm

Unsere Programm

Im Nachhaltigkeitsprogramm sind Ziele und Maßnahmen für das Jahr 2011 aus den strategischen Geschäftsfeldern sowie aus den Bereichen Umweltschutz und MitarbeiterInnen zusammengefasst. Wo nicht anders angegeben, werden diese bis Ende des Jahres 2011 umgesetzt bzw. prozesshaft ergänzt.

Das Corporate Responsibility Programm 2010 - 2011

Das Nachhaltigkeitsprogramm 2010 - 2011 bündelt die Ziele der strategischen Geschäftsfelder Financial Markets, Immobilien, Unternehmen und Retail sowie der Bereiche Umwelt und MitarbeiterInnen. Innerhalb der Handlungsfelder ordnet es jedem Ziel konkrete Maßnahmen zu. Das Kernteam Nachhaltigkeit überprüft laufend die Fortschritte in der Zielerreichung bzw. werden Ziele und Maßnahmen bei erhöhtem Handlungsbedarf durch neue ergänzt.

Beispiele nachhaltiger Entwicklung

Einzelne Storys aus den Geschäftsfeldern sowie aus den Bereichen Umweltschutz und MitarbeiterInnen vermitteln, wie mit Nachhaltigkeit erfolge erzielt werden können. Dies gilt für nachhaltige Veranlagungen genauso wie für nachhaltiges Bauen bis hin zum wertschätzenden Kundenservice.

Financial Markets

Financial Markets

Incentive mit WIN-WIN

VBC Sozialtag

Bereits zum zweiten Mal lud die VB Consulting zum Ausklang des Jahres zum VBC-Sozialtag ein. Geschäftsleiter, Wertpapier- und Marketingverantwortliche hatten die Gelegenheit einen Tag des sozialen Engagements zu verbringen. Ein wichtiges Anliegen im Rahmen von Kooperationen und Sponsoring des ÖVAG Konzerns sind langfristige, integrierte Konzepte, die eine umfassendere Unterstützung ermöglichen. So ist es auch von Interesse, dass Sponsoring-Aktivitäten zunehmend in Kooperationen und Partnerschaften münden. Das heißt, Engagement wird als Partnerschaft verstanden, zu der beide Seiten einen Beitrag leisten und von der beide Seiten profitieren.

Zeit schenken und Freude ernten

Das Besondere am VBC-Sozialtag: Persönliche Begegnung und die soziale Dimension von Nachhaltigkeit
stehen im Mittelpunkt und können konkret erlebt werden.

Die an „Networking einmal anders“-Interessierten kamen 2010 wesentlich zahlreicher als noch im ersten Jahr der Veranstaltung und nahmen sich die Zeit, um den Kindern der Behinderteneinrichtung der Caritas „Am Himmel“ einen abwechslungsreichen Tag und sich selbst eine bereichernde Erfahrung im zwischenmenschlichen Miteinander zu schenken.

Soziale Dimension von Nachhaltigkeit

Im Sinne des Corporate Responsibility-Projekts der ÖVAG „Wir leben Verantwortung“ stellte die VBC an diesem Tag gemeinsam mit allen Teilnehmern die soziale Dimension der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.

Die Teilnehmer lernten die Arbeit der Caritas-Einrichtung „Am Himmel“ für Kinder und Jugendliche mit intellektueller und mehrfacher Behinderung kennen. Im Anschluss wurde das gemeinsame Erleben im Kunsthistorischen Museum zu einem unvergesslichen Abenteuer, an dem die Kinder und die Erwachsenen gleichermaßen Freude hatten. Im Rahmen einer „Schnitzeljagd“ erlebten die Teilnehmer gemeinsam das Museum unter einem völlig anderen Blickwinkel.

Networking einmal anders

Somit ist der Sozialtag ein Networking-Event mit Fokus auf soziale Verantwortung. Dieser bot nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in die strategische Führung von Nonprofit-Unternehmen zu gewinnen, sondern auch die Chance, Menschen kennen und schätzen zu lernen, denen man als Volksbanker im Berufsalltag kaum begegnet. Der Sozialtag bringt den Schenkenden und den Beschenkten die Chance für wichtige und abwechslungsreiche Kommunikation, die nachhaltig weiterwirkt.

Weiterführende Informationen

zur Website von Volksbank Investments

Immobilien

Immobilien

Corporate Responsibility-Dialog Immobilien

CR Dialog Immobilien

Am 11. Oktober 2010 fand der erste „Corporate Responsibility-Dialog Immobilien” statt. Mit dem „CR-Dialog Immobilien“ startete eine Veranstaltungsreihe, die den Austausch zum Thema Nachhaltigkeit im Konzern fördert und neue Impulse setzt. Angeregt wurde der Dialog über die Nutzendimensionen nachhaltiger Immobilien im Rahmen des CR-Managements vom Corporate Responsibility-Kernteam.

Mit dem Konzept der CR-Dialog-Veranstaltungen verfolgt das Nachhaltigkeitsmanagement mehrere Ziele

  • Erfahrungen, Meinungen, Vorstellungen der Mitarbeiter kennenzulernen
  • Know-how nutzbar machen
  • Stärken und Schwächen der Nachhaltigkeitsstrategie des Geschäftsfeldes transparent zu machen
  • Längerfristige Kommunikationsprozesse einzuleiten
  • Einbindung der Mitarbeiter in die Nachhaltigkeitsstrategie

Mehr als 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Volksbank AG – Investkredit, Abteilung Immobilienfinanzierungen, der Immoconsult Leasinggesellschaft m.b.H. und der Premiumred Real Estate Development GmbH nutzten die Gelegenheit, sich an diesem ersten nachhaltigen Diskurs zu beteiligen.

Generaldirektor KR Mag. Gerald Wenzel als Initiator des CR-Projekts eröffnete die Veranstaltung mit einem Einleitungsstatement. Zum Thema „Corporate Responsibility managen“ sprach Mag. Mirjam Ernst, Nachhaltigkeitsbeauftragte der ÖVAG. Die Geschäftsführung der Immobilientöchter, Dr. Brigitte Fruhstorfer (Immoconsult) und Leopold Deufl (Premiumred), der Leiter der Immobilienfinanzierungen der Volksbank AG – Investkredit, Mag. Klaus Scheitz, und Mag. Alexander Bosak, Kernteam Immobilien, behandelten in ihren Statements die Bedeutung des Themas für den Immobiliensektor. Die CR-Experten der Denkstatt GmbH, Mag. Karl Resel und DI Clemens Rainer, berichteten über „Grüne Immobilien und nachhaltiges Management“.

Ein Round Table „Nachhaltigkeit – Alibihandlung oder integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie“ bot dem Publikum die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen. Die Essenz der Wortmeldungen: Nachhaltige Entwicklung befindet sich im Immobilienbereich in den Anfängen, wobei von allen Beteiligten das vorhandene Entwicklungspotenzial wahrgenommen wird. Diese Einschätzung wird nach einer aktuellen Umfrage* unter Akteuren im Immobilienmanagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz bestätigt. Nachhaltige Immobilien sind deutlich werthaltiger: 73 Prozent der Bauherren und Investoren und 86 Prozent der Mieter sind bereit, dafür höhere Kosten in Kauf zu nehmen.

Studie Roland Berger zu „Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement“, April 2010

Unternehmen

Unternehmen

Finanzierung internationaler Schulen

Signing zur KfW Finanzierung

Volksbank AG – Investkredit kann auf eine mehr als 10-jährige Erfahrung bei der Finanzierung von internationalen Privatschulen verweisen. 19 erfolgreiche Schulprojekte in über neun Ländern wurden umgesetzt: Von Wien bis Washington, von Brüssel bis Berlin, von London bis Laibach und Warschau bis München. Zielkunden sind vor allem: internationale deutsche und amerikanische Schulen, Schulen mit institutionellem Hintergrund (UNO, Botschaften etc.) und solche mit kommerzieller oder kirchlicher Ausrichtung.

Diese Schulen – meist als Vereine organisiert – bestreiten ihre Einnahmeseite einerseits durch die jährlichen Schulgelder der Kinder, andererseits durch Subventionen oder Zuschüsse der Träger organisationen. Viele der Schulen sind zudem staatlich anerkannte Ergänzungsschulen, die bis zu 30 % ihrer laufenden Kosten aus zugesicherten Steuergeldern abdecken. Dadurch erhalten die Schüler nicht nur inter national anerkannte Abschlusszertifikate, sondern auch im jeweiligen Staat akzeptierte Schulabschlüsse. Begünstigt durch den gesellschaftlichen Wandel sowie die laufende mediale Diskussion über die Qualität und Effizienz des öffentlichen Schulwesens ist die Nachfrage nach privater Schulbildung im In- und Ausland ungebrochen.

Neues Globaldarlehen der KfW

Unter Einbindung des Auswärtigen Amtes in Berlin und des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen in Köln hat die Volksbank AG – Investkredit im Herbst 2010 als einzige Bank weltweit mit der KfW Bankengruppe ein Globaldarlehen über EUR 60 Mio. abgeschlossen, das der Finanzierung internationaler Schulen gewidmet ist. Mit dem neuen Globaldarlehen werden in den nächsten Jahren langfristige Investitionsprojekte (Neu- und Erweiterungsbauten, Sport- und Freizeitanlagen, Wissenschaftseinrichtungen etc.) der mehr als 130 deutschen Auslandsschulen finanziert. Die Volksbank AG – Investkredit übernimmt die notwendige Kreditprüfung des jeweiligen Endkreditnehmers und gewährt bei positiver Bonitätseinschätzung langfristige Fremdmittel, die durch die KfW-Bankengruppe zinsgestützt refinanziert werden. Bereits in den ersten drei Monaten nach Vertragsunterzeichnung wurde Direktkontakt zu 20 % aller Schulen aufgebaut, Projektvolumina in Höhe von EUR 136 Mio. diskutiert und ein Kreditvolumen von EUR 35 Mio. offeriert. Finanzierungen in Höhe von EUR 10 Mio. wurden bereits abgeschlossen.

Bereits ein aktuelles Projekt der Deutschen Schule Washington

Mit der Deutschen Schule in Washington konnte die erste diesbezügliche Finanzierung – die Baufinanzierung des neuen Wissenschaftsgebäudes – in Kooperation mit der KfW-Bankengruppe abgeschlossen werden. Die Gesamtinvestitionskosten betragen USD 8.000.000, davon stellt die Volksbank AG – Investkredit USD 6.000.000 auf langfristiger Basis bereit. Das Erweiterungsgebäude ist nach LEED („Leadership in Energy and Enviromental Design“ des „US-Green Building Council“)-Vorgaben errichtet und mit Silber zertifiziert.

Dieses Bewertungssystem definiert genaue Standards in den Bereichen Standortkonzept, Wasser- und Energieverbrauch, Baustoffe und umweltfreundlicher Innenausbau. Die 1961 gegründete Deutsche Schule Washington ist die größte Institution für deutschsprachige, internationale Schüler an der Ostküste der USA. Mehr als zwei Drittel der Schüler entstammt deutscher, österreichischer oder Schweizer Familien. Die Schule, an der über 600 Schüler unterrichtet werden, bietet ein Bildungsprogramm mit Abschluss der 12. Schulstufe (Amerikanisches High School Diploma) und des deutschen Abiturs.

Investition in Jugend und Bildung

Die große Nachfrage und das Ertragspotenzial machen diesen Marktbereich für die Volksbank AG – Investkredit äußerst attraktiv. Die zinsgünstige Refinanzierung durch die KfW und der sich aus der Kooperation ergebende Marktvorteil werden entscheidend zum Ausbau des Geschäftsfeldes beitragen. Die Themenführerschaft in diesem Marktsegment ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des ÖVAG Konzerns – ebenso wie das Engagement bei den Zukunftsthemen wie Jugend und Bildung.

Umwelt

Umwelt

ÖVAG rüstet Liegenschaften auf Fernwärme um

Eine der entscheidenden Maßnahmen für Klimaschutz ist die Senkung des Energieverbrauchs. Der Wärmebedarf der Bürogebäude des ÖVAG Konzerns stellt eine der zentralen direkten Umweltauswirkungen dar. Die Entscheidung, welche Art von Energie genutzt wird, ist dabei von zentraler Bedeutung. Fernwärme ist in Wien eine der umweltfreundlichsten Formen der Energienutzung.

Mit Ende des Jahres 2010 konnte der Anteil der mit Fernwärme beheizten Büroflächen des Konzerns von 45 % auf 95 % erhöht werden. Bis 2012 ist die lückenlose Erfassung der Energieverbrauchsdaten aller Standorte im Eigentum der ÖVAG und der neuen Konzernzentrale möglich.

Zur Geschichte: Die alte Konzernzentrale sowie die Gebäude in der Renngasse und der Wasagasse waren schon in der Vergangenheit an das Fernwärmenetz der Wien Energie AG angeschlossen. Bedingt durch die Leitungsführung der Fernwärme in der Lichtensteinstraße war es jedoch nicht möglich, die Gebäude in der Kolingasse 15-19 sowie in der Peregringasse 2 und 4 an dieses Netz anzuschließen.

Mit dem Beschluss, die Konzernzentrale um- bzw. neuzubauen wurde ein Projekt zur Prüfung der infrastrukturellen Versorgung des Bauplatzes eingeleitet. Die zu prüfenden Faktoren waren Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit – im Sinne des Ausbalancierens von sozialen, ökonomischen und ökologischen Zielen in einer langfristigen Perspektive –, Investitions- und Betriebskosten sowie Auswirkungen bzw. Synergien für die restlichen, angrenzenden Liegenschaften.

Das formulierte Ziel: Die Versorgung aller Objekte mit Fernwärme. Dazu wurde von der Hauptleitung in der Liechtensteinstraße eine Leitung durch das neue Gebäude, die Peregringasse querend in das Haus Peregringasse 2 gelegt. Hier wurde durch die Fernwärme Wien GmbH eine Umformerstation errichtet, die die neue Zentrale und die Häuser Peregringasse 2, Peregringasse 4 sowie Kolingasse 15-19 versorgt. Durch Leitungen in die Heizhäuser der einzelnen Gebäude wurden diese dann im September 2010 an die Fernwärme angebunden. Alte, zum Teil störungsanfällige Gasheizkessel konnten abgebaut und entsorgt werden. Mit der Heizperiode Winter 2010 / 2011 liegt der Versorgungsstand der eigenen Liegenschaften mit Fernwärme nun bei rund 95 %. Für 2011 ist nach erfolgten Umbauarbeiten der Anschluss weiterer kleinerer Flächen im Haus Kolingasse 17 vorgesehen, sodass ein Ausbaustand von rund 98 % erreicht sein wird.

Mit dieser Neuerung wurden die gesetzten Ziele der Reduktion von CO2-Emissionen und einer unkomplizierten
und wartungsarmen Betriebsführung erreicht. Ein Umstand, der sich wertsteigernd auf die Liegen schaften auswirkt.


 

 

MitarbeiterInnen

Charta der Vielfalt unterzeichnet

ÖVAG unter den Erstunterzeichnern mit klarem Bekenntnis zu Vielfalt

Erstunterzeichner Charta der Vielfalt

Am 26. November 2010 unterzeichnete die Österreichische Volksbanken-AG gemeinsam mit zehn anderen nationalen und internationalen Unternehmen die „Charta der Vielfalt“. Die Unterzeichner drückten als Vorreiter in Österreich damit ihre besondere Wertschätzung für und ihren Respekt vor Vielfalt aus. Als Vorbild für die Charta dienten Länder, die bereits seit einigen Jahren innerhalb der Europäischen Union aktiv sind: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien und Spanien. In Frankreich haben bereits mehr als 3.000 Unternehmen die „Charte Diversité“ unterschrieben.

Die Ziele der Charta der Vielfalt sind klar definiert und dienen als Leitfaden für die Unterzeichner. Die Grundsätze schärfen das Bewusstsein für den breiten Nutzen von Diversity in der Wirtschaft und Gesellschaft und forcieren den Diskurs zwischen den Interessengruppen. Gleichzeitig stehen sie für die Enttabuisierung von Personen und Gruppen, die wirtschaftlich und gesellschaftlich nach wie vor benachteiligt sind. Die Unterzeichner treten für die Steigerung von wechselseitigem Respekt, Toleranz und Wertschätzung in Hinblick auf Vielfalt in der Organisation ein. Zudem schafft die Charta der Vielfalt neue Netzwerke und Kooperationen.

Diversity-Management erhöht die Motivation und Bindung von Mitarbeitern, fördert Kreativität und Innovation. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt" hat die ÖVAG dafür ein Zeichen gesetzt. Dieses Zeichen wirkt auch nach innen, hat bei vielen Mitarbeitern eine positive Wirkung erzielt und wurde von Projektmitarbeitern als Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit verstanden.

Für den Konzern stand 2010 die Nutzung unterschiedlicher Unternehmenskulturen im Vordergrund. Nach dem Beschluss der Zusammenführung von ÖVAG und Investkredit Bank AG wurden im Rahmen einer professionellen und mitarbeiterorientierten Change-Begleitung eine Vielzahl von dialogorientierten Formaten – sowohl auf der Ebene der Mitarbeiter als auch der Führungskräfte – eingesetzt, um den Austausch zu
fördern.

Es zeigte sich, dass das Diversity Projekt dafür eine gute Grundlage gebildet hat – die Arbeit mit und die Nutzung von Unterschieden ist vielen Mitarbeitern bereits sehr vertraut. Umgekehrt wirken sich die Change-Maßnahmen mit dem Schwerpunkt der Bildung einer neuen gemeinsamen Unternehmenskultur positiv auf die Dimensionen des Diversity-Komplexes aus. Die Besiedelung der neuen Kundenzentrale ist Symbol für die gelungene Zusammenführung der beiden Unternehmen.

Ihre Ansprechpartnerin

Sollten Sie Fragen zur
Corporate Responsibillity der
Österreichischen Volksbanken-AG haben, kontaktieren Sie

Mag. Mirjam Ernst, MAS
Head of Corporate Marketing
Nachhaltigkeitsbeauftragte
T +43(0)50 4004-3686