Produktfamilien

Fixkupon
Eine Fixkupon-Anleihe ist eine fixverzinste Schuldverschreibung, welche zu definierten Kuponterminen eine vorher festgelegte Verzinsung aufweist.
FRN
Variabel verzinsliche Schuldverschreibungen (Floating Rate Note) sind Schuldverschreibungen, die mit einem variablen Kupon verzinst und zum Nennwert getilgt werden.
Nullkuponschuldverschreibungen (Zerobonds) sind Schuldverschreibungen, die nicht mit Kupons ausgestattet sind. Anstelle periodischer Zinszahlungen stellt hier die Differenz zwischen dem Rückzahlungskurs und dem Emissionskurs den Zinsertrag bis zur Endfälligkeit dar. Der Anleger erhält demnach nur eine Zahlung: den Verkaufserlös bei einem vorzeitigen Verkauf oder den Tilgungserlös bei Fälligkeit.
Der Zinssatz, welcher als Basis für die IRR (Internal Rate of Return) gilt, kann entweder ein fixer oder variabler Wert sein.
Der Zinssatz, welcher als Basis für die IRR (Internal Rate of Return) gilt, kann entweder ein fixer oder variabler Wert sein.
Bei einer Callable ist die Schuldverschreibung zusätzlich mit einem Kündigungsrecht der Emittentin ausgestattet. So ist die Emittentin berechtigt, die Schuldverschreibung zu einem (oder mehreren) bestimmten Kündigungsterminen in der Regel zum Nennwert zu kündigen.
Bei einem Zinssammler (auch Range Accrual Note genannt) hängt der Kupon von der Entwicklung eines Referenzzinssatzes ab. Dabei kann entweder für jene Tage, an welchen der Referenzzinssatz in einer gewissen Range liegt ein proportionaler Fixzinssatz ausgezahlt werden und an jenen Tagen, an welchen der Referenzzinssatz ausserhalb der Range liegt ein anderer proportionaler Fixzinssatz ausgezahlt werden. Oder aber es erfolgt eine Beobachtung des Referenzzinssatzes einmal während der gesamten Kuponperiode. Liegt der Referenzzinssatz zu diesem Zeitpunkt über einer festgelegten Schranke, dann wird Fixzinssatz A ausbezahlt, ansonsten Fixzinssatz B.
CMS Schuldverschreibungen und Turbo CMS Schuldverschreibungen sind Schuldverschreibungen, deren Verzinsung von der Entwicklung eines CMS (Euro-Mid-Constant Maturity Swapsatz) für eine oder mehrere bestimmte Laufzeiten abhängt. Dabei profitiert der Investor in verstärktem Maße, wenn der CMS über eine bestimmte Grenze ansteigt.
Reverse Variabel verzinsliche Schuldverschreibungen (Reverse Floating Rate Notes) sind Schuldverschreibungen, bei denen der variable Zinssatz von einem festen Zinssatz abgezogen wird, so dass der Investor umso höhere Kuponzahlungen erhält, je niedriger der variable Zinssatz ist. Die Tilgung erfolgt zum Nennwert.
Eine Anleihe, deren Verzinsung und/oder Tilgungskurs sich nach der Wertentwicklung eines Währungspaares richtet. Als Struktur kommen zumeist FX-Optionen (Exotische Optionen) zum Einsatz.
Inflation linked Schuldverschreibungen sind variabel oder fix verzinsliche Schuldverschreibungen, wobei der Zinssatz entweder mit einem Inflationsindex multipliziert wird oder ein Inflationsindex zum Zinssatz addiert wird. Die Tilgung erfolgt zum Nennwert.
Bei einer Snowball Schuldverschreibung (auch Echo-Bond genannt) wird an eine Fixkuponperiode anschließend ein variabler, vom vorigen Kupon abhängender Kupon gezahlt. Dabei wird ein vorher definierter Fixzinssatz zum Vorkupon addiert und ein Referenzzinssatz (üblicherweise der 6M-EURIBOR) subtrahiert.
Hier finden Sie die Credit-Produkte der ÖVAG
Bei einem Zinskraxler (auch Ratchet Notes genannt) wird ein bestimmter Referenzzinssatz ausbezahlt, wobei die Veränderungen zur Vorkuponperiode gecapped und gefloort sein können. Üblicherweise ist die Kuponveränderung gecapped, ein Floor ist nicht immer vorgesehen.
Eine Anleihe, deren Nominalzins während der Laufzeit des Papiers nicht konstant ist, sondern nach einem bei der Emission festgelegten Plan steigt (Zinstreppe).
Bei einem Zinskurvenperformer (auch Steepener genannt) wird ein Kupon bezahlt, der proportional zur Differenz zweier Punkte auf der Zinskurve ist. Üblicherweise entspricht dieser Kupon einem Vielfachen der Differenz zwischen dem 10Jahres- und 2Jahres-CMS.
Bei einem switchable Bond hat der Emittent das Recht, zu den Kuponterminen zu entscheiden, ob er den Bond als Kupon- oder Zerobond weiterführt. Sollte sich der Emittent für die Option entscheiden, den Bond als Kuponbond weiterzuführen, dann wird der vereinbarte Kupon inklusive eventuell vorher aufgelaufener Kupons inkl. Zinseszinsen ausgezahlt. Sollte sich der Emittent für die Zerokuponvariante entscheiden, so verpflichtet er sich, den Kupon inkl. Zinseszinsen entweder zu jenem Zeitpunkt, in dem er den Bond in einen Kuponbond switcht oder bei der Tilgung auszuzahlen.
Indexzertifikate sind in Stück notierte Veranlagungsprodukte auf einen bestimmten Referenzindex. Der Investor partizipiert an der Entwicklung des im Vorhinein festgelegten Index. Diese Produktform ist nach derzeit geltendem Recht von der EU-Quellensteuer befreit.
