Produkte

Hier finden Sie eine Übersicht der Lösungsvorschläge für unsere Kunden über alle Asset-Klassen hinweg.



Kassageschäft

Ein Kassageschäft ist der direkte Austausch einer Währung gegen eine andere. Der Kassakurs ist der aktuelle Marktpreis. Das Kassageschäft erfordert keine prompte Zahlung, sondern wird in der Regel zwei Werktage nach dem Abschlusstag verrechnet.

Ausnahmen des “Valutadatums” (dem zweiten Werktag nach Geschäftsabschluss):

  • USD/CAD Kassageschäfte (In der Regel ein Werktag nach Geschäftsabschluss, da Kanada in der gleichen Zeitzone wie die Vereinigten Staaten liegt und ein früheres Wertdatum durchführbar ist).
  • Alle Kassageschäfte, deren Valuta auf einen amtlichen Bankfeiertag in den Vereinigten Staaten fallen, werden zum nächsten Werktag abgerechnet. Kassageschäfte, deren Valuta auf einen amtlichen Bankfeiertag in einer der beiden gehandelten Währungen fällt, werden zum nächsten Werktag abgerechnet.
  • Kassageschäfte mit Banken im Mittleren Osten haben ein bzw. zwei Tage vor Freitag eine Splitt-Valutierung (Banken in dieser Region haben freitags geschlossen, samstags geöffnet).


Termingeschäft

Ein Devisentermingeschäft ist ein verbindlicher Vertrag, eine Währung gegen die andere zu kaufen oder zu verkaufen. Der Vertrag wird auf jedem möglichem vorvereinbarten Datum drei oder mehr Tage nach Abschluss abgerechnet. Der Devisenterminkurs zu welchem das Termingeschäft abgerechnet wird, wird zu Beginn festgelegt.

Der Terminkurs für alle Währungen trifft eine Aussage ausgehend vom Kassakurs und dem Zinsunterschied beider Währungen. Obgleich Kassakurse in den Kursen quotiert werden, werden Terminkurse in Auf- oder Abschlägen quotiert. Der Aufschlag oder Abschlag wird in Punkten gemessen, die den Zinssatzunterschied zwischen den zwei Währungen darstellt.


Devisenoption

Devisenoption

Ein Devisen- oder Währungsoptionsvertrag gibt dem Käufer das Recht, nicht die Verpflichtung, eine Währung gegen die andere zu einem definierten Preis und zu einem bestimmten Datum zu kaufen oder zu verkaufen.

Der Käufer einer Kaufoption (CALL) besitzt das Recht, nicht die Verpflichtung, eine zugrunde liegende Währung zu kaufen; bei einer Verkaufsoption (PUT) die zugrunde liegende Währung zu verkaufen. Der Verkäufer hat die Verpflichtung, dem Recht des Käufers nachzukommen.

Der Preis, zu welchem die zugrunde liegende Währung gekauft oder verkauft werden kann, ist der Ausübungspreis (Strike). Die Optionsprämie ist der Preis der Option, die der Käufer dem Verkäufer zahlt.

Generell werden Optionen auf "europäische Art" abgeschlossen, welche nur am Verfallsdatum ausgeübt werden kann. Sie kann jedoch auch auf "amerikanische Art" abgeschlossen werden, und ist damit jederzeit bis zum Verfallsdatum ausübbar.

Zylinderoption

Die Zylinderoption ist eine Kombination von zwei plain vanilla Optionen. Die gekaufte Option gibt dem Investor das Recht zur Absicherung, die verkaufte Option verpflichtet ihn zur Gewinnmitnahme.

Der Vorteil dieser Struktur liegt darin, dass der Prämienaufwand deutlich reduziert bzw. auf Null gestellt werden kann.

Forward Extra Contract

Der Forward Extra Contract ist eine attraktive Alternative zu einem Devisentermingeschäft. Der Absicherungskurs liegt nahe dem Devisenterminkurs, der Käufer dieser Struktur hat dafür aber ein Gewinnpotential bis zu einem vorher definierten Kurs (Trigger). Wird dieser Triggerkurs erreicht, konvertiert der Investor am Ende der Lauzeit zum Absicherungskurs.

Chance

  • Kalkulationsbasis, da der Absicherungskurs bekannt ist
  • Gewinnpotential bis zum Triggerkurs

Risiko

  • Wird der Triggerkurs in volatilen Märkten erreicht, wird der Forward Extra Kontrakt zum Absicherungskurs – welcher geringfügig vom Devisenterminkurs abweicht – abgerechnet.

Participating Forward

Der Participating Forward ist eine Kombination von einem Devisentermingeschät und von einem (oder mehreren) Optionsgeschäft(en). Die Prämie wird hier in den Devisenterminkurs hineingerechnet.

Investoren haben bei völliger Absicherung die Möglichkeit, zumindest teilweise von Kursbewegungen in ihre Richtung profitieren zu können.


Devisenswap

Bei einem FX Swap wird eine Währung gegen eine andere für einen gewissen Zeitabschnitt zu einem bestimmten Wechselkurs ausgetauscht und zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vereinbarten Wechselkurs wieder zurückgetauscht. Der FX Swap ist ein Kassageschäft und ein Devisentermingeschäft, welche in die entgegengesetzte Richtungen laufen, bzw. zwei Devisentermingeschäfte mit verschiedenen Valutierungen, welche ebenfalls in die entgegengesetzten Richtungen laufen.

Die Kosten eines FX Swaps werden durch den Zinssatzunterschied der beiden Währungen festgestellt und in Swappunkten quotiert. Der Gebrauch von FX Swaps ist ähnlich dem Ausborgen und dem Verleihen von Währungen auf besicherter Grundlage. Im Allgemeinen werden Sie von Marktteilnehmern für Liquiditätsmanagement, der Absicherung und dem Eingehen von Zinspositionen u.ä. verwendet.


Strukturierte Produkte

Deposit Ranger

Der FX Deposit Ranger bietet eine attraktive Alternative zu einem herrkömmlichen Veranlagungsgeschäft.

Eigenschaften:

  • kapital- und währungsgarantiert
  • garantierte Mindestverzinsung

Zur Erreichung der Höchstverzinsung Ihrer Veranlagung kommt es, wenn der aktuelle Kassakurs vom Tag des Geschäftsabschlusses bis zwei Werktage vor Fälligkeit des Depots innerhalb der vereinbarten Kursrange bleibt.

Ihre Veranlagung wird mit der Mindestverzinsung abgerechnet, wenn der aktuelle Kassakurs während der Laufzeit aus der vereinbarten Kursrange ausbricht.

Turbo Deposit

Das FX Turbo Deposit bietet eine attraktive Alternative zu einem herrkömmlichen Veranlagungsgeschäft.

Eigenschaften:

  • kapital- und währungsgarantiert
  • garantierte Mindestverzinsung

Liegt zwei Werktage vor Laufzeitende der aktuelle Kassakurs über (bei Euro Call) bzw. unter (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs, profitiert die Veranlagung von den sich günstig entwickelnden Kassakursen.

Ihre Veranlagung wird zur Mindestverzinsung abgerechnet, wenn der aktuelle Kassakurs zwei Werktage vor Laufzeitende unter (bei Euro Call) bzw. über (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs bleibt.

Dual Redemption Deposit

Das FX Dual Redemption Deposit bietet eine attraktive Alternative zu einem herrkömmlichen Veranlagungsgeschäft.

Eigenschaften:

  • nicht (!) kapital- und währungsgarantiert
  • deutlich höhere Verzinsung als ein vergleichbares Geldmarktdepot

Liegt zwei Werktage vor Laufzeitende der aktuelle Kassakurs unter (bei Euro Call) bzw. über (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs, erhalten Sie Ihr Kapital inkl. Zinsen in der Währung, in welcher Sie die Veranlagung getätigt haben, retour.

Liegt zwei Werktage vor Laufzeitende der aktuelle Kassakurs über (bei Euro Call) bzw. unter (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs, wechseln Sie Ihr Kapital inkl. Zinsen zum vereinbarten Kurs in die Gegenwährung und erhalten dieses retour.

FX-linked Cap

Dieses Produkt stellt eine Zinssicherung mittels Zinsobergrenze (Cap) dar.

Die Cap-Prämie wird durch die Prämie einer verkauften Währungsoption egalisiert. Kommt es am Laufzeitende zur Ausübung der Währungsoption, sind Sie verpflichtet, Ihre Kreditwährung zu wechseln.

Das Produkt eignet sich hauptsächlich für endfällige Kredite.

FX-linked IRS

Dieses Produkt stellt grundsätzlich einen Tausch von Zinszahlungsströmen (fix/variabel) dar.

Die variablen Zinsen werden in jedem Fall zur Abdeckung des Kreditzinsaufwandes gezahlt. Die zu bezahlenden fixen Zinsen liegen eindeutig unter dem aktuellen Niveau.
Die Kosten dieser Zinssatzdifferenz werden durch die Prämie einer verkauften Währungsoption bestritten. Kommt es am Laufzeitende zur Ausübung der Währungsoption, sind Sie verpflichtet, Ihre Kreditwährung zu wechseln.

Die Zinssicherung ist in jedem Fall für die komplette Laufzeit prämienfrei.
Das Produkt eignet sich hauptsächlich für endfällige Kredite.

Range Cap

Dieses Produkt stellt eine Zinssicherung mittels Zinsobergrenze (Cap) dar.

Verbleibt das vorherbestimmte Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres innerhalb einer bestimmten Kursrange, ist der Cap für die gesamte Laufzeit prämienfrei. Bricht das Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres aus dieser Kursrange aus, ist die erhöhte Cap-Prämie fällig.

Die Zinssicherung besteht in jedem Fall für die komplette Laufzeit.
Das Produkt eignet sich sowohl für endfällige als auch für tilgende Kredite.

Range IRS

Dieses Produkt stellt einen Tausch von Zinszahlungsströmen (fix/variabel) dar.

Die varibalen Zinsen werden in jedem Fall zur Abdeckung des Kreditaufwandes gezahlt. Die zu bezahlenden fixen Zinsen liegen eindeutig unter dem aktuellen Niveau. Die fixen Zinsen liegen im ersten Jahr in jedem Fall auf dem vereinbarten niedrigen Niveau.

Verbleibt das vorherbestimmte Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres innerhalb einer bestimmten Kursrange, verbleiben auch die fixen Zinsen für die gesamte Laufzeit auf dem niedrigen Niveau. Bricht das Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres aus dieser Kursrange aus, steigt das fixe Zinsniveau für die Restlaufzeit geringfügig über das aktuelle Fixzinsniveau an.

Das Produkt eignet sich sowohl für endfällige als auch für tilgende Kredite.


Futures

Futures sind, im Unterschied zu Forwards, standardisiert und äußerst fungibel. Um Verluste durch Insolvenz einer Vertragspartei zu vermeiden und um den Abschluss eines Future-Kontraktes leichter zu ermöglichen wird der Kontrakt über ein Clearing House abgewickelt. Die Vertragsparteien haben dabei dem Clearing House Sicherheitsleistungen zu erbringen. Dieses Verfahren wird auch Marking–to–Market oder täglicher Gewinn– und Verlustausgleich genannt, es sichert die Vertragserfüllung.


Forward-Rate-Agreement

Ein Forward-Rate-Agreement ist ein außerbörsliches Zinstermingeschäft zweier Parteien über einen Zinssatz, der für einen vereinbarten Zeitraum in der Zukunft (Laufzeiten bis 2 Jahre) verbindlich ist.


Zins-Cap

Der Zins-Cap ist eine vertragliche Vereinbarung, bei der dem Cap-Käufer gegen Zahlung einer Prämie eine Zinssatzobergrenze (Strike) garantiert wird.

Der Zins-Cap ist eine vertragliche Vereinbarung, bei der dem Cap-Käufer gegen Zahlung einer Prämie eine Zinssatzobergrenze (Strike) garantiert wird. Steigt der dem Cap zugrundeliegende variable Referenzzinssatz (meist EURIBOR oder LIBOR) an den einzelnen Fixings über diesen Strike, so zahlt der Cap-Verkäufer den entsprechenden Differenzbetrag an den Cap-Käufer.

Bezüglich der Werteinflußfaktoren für Caps gilt:

  • Je länger die Laufzeit, desto höher die Cap-Kosten.
  • Je tiefer die Zinsobergrenze (Strike), desto höher die Cap-Kosten.


Zins-Floor

Ein Zins-Floor ist das Gegenstück zu einem Zins-Cap. Ein Floor ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, über eine fixierte Zinsuntergrenze, bezogen auf einen zugrundeliegenden nominellen Kapitalbetrag. Sollte der Basiszins während der Laufzeit die Untergrenze (Strike-Preis) zu vorher definierten Zeitpunkten durchschreiten, so zahlt der Verkäufer der Option dem Käufer eine Ausgleichszahlung in Höhe der Differenz zwischen Untergrenze und Basiszins. Ist zu einem der definierten Zeitpunkte der Basiszins über den Strike-Preis, so findet keine Zahlung zu diesem Termin statt. Floors stellen somit eine Versicherung gegen fallende Zinsen dar, erlauben aber dennoch von Zinsanstiegen zu profitieren.


Zinsswap

Ein Zinsswap ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien (A und B) über den Austausch unterschiedlicher, spezifizierter Zinszahlungen in einer Währung während eines im Vertrag fixierten Zeitraums. Die Höhe der Zinszahlung ergibt sich aus dem der jeweiligen Zinsperiode zugrundeliegenden Zinssatz und Kapitalbetrag, „Notional Amount" genannt. Der Notional Amount wird beim Zinsswap nicht ausgetauscht.


Zinsstrukturen

Constant-Maturity-Swap

Der Constant-Maturity-Swap (CMS) ist eine besondere Form eines Zinsswaps bei dem zumindest ein Swappartner einen variablen Zahlungsstrom zahlt, welcher regelmäßig an einen längerfristigeren Referenzzinssatz (z.B.: 3-Jahres Swap-Satz) angepaßt wird.
Erwartet ein Kreditnehmer eine vom Markt nicht antizipierte Verflachung der Zinskurve, kann er eine Position in einem Zahle CMS – Empfange EURIBOR Zinsswap eingehen, wobei die zugrundeliegende Laufzeit des CMS-Satzes den genauen Erwartungen entsprechend gewählt werden kann.

Quanto-Swap

Der Quanto-Swap ist eine spezielle Form eines Zins-Swaps. Mit Hilfe eines solchen Swaps läßt sich das Zinsdifferential zwischen zwei verschiedenen Währungen ohne Währungsrisiko nutzen.
Der Quanto-Swap ist eine Möglichkeit, die Zinsbelastung einer Finanzierung - unter Ausnutzung ausländischer Zinsen - ohne Währungsrisiko potentiell zu senken. Das Risiko besteht ausschließlich darin, daß die zu leistenden Zinszahlungen auf Basis eines ausländischen Zinssatzes höher ausfallen könnten, als EURIBOR-Zinszahlungen.

Range Accruals

Bei dieser Form der Veranlagung ist die Höhe der Verzinsung abhängig von der Anzahl der Tage bei denen eine bestimmte Marktbedingung erfüllt ist.
Ein Daily Range Accrual zahlt einen fixen Kupon, immer an den Tagen, an dem sich ein bestimmter Index (z.B. 3-Monats EURIBOR) innerhalb einer vorgegebenen Bandbreite (Range) befindet. An den Tagen, wo diese Bedingung nicht erfüllt ist, erhält der Kunde keine Verzinsung.
Range Accruals sind zudem in der Regel callable d.h. mit einem Kündigungsrecht seitens des Emittenten ausgestattet.

Deposit Ranger

Der FX Deposit Ranger bietet eine attraktiveAlternative zu einem herrkömmlichen Veranlagungsgeschäft.

Eigenschaften:

  • kapital- und währungsgarantiert
  • garantierte Mindestverzinsung

Zur Erreichung der Höchstverzinsung Ihrer Veranlagung kommt es, wenn der aktuelle Kassakurs vom Tag des Geschäftsabschlusses bis zwei Werktage vor Fälligkeit des Depots innerhalb der vereinbarten Kursrange bleibt.

Ihre Veranlagung wird mit der Mindestverzinsung abgerechnet, wenn der aktuelle Kassakurs während der Laufzeit aus der vereinbarten Kursrange ausbricht.

Turbo Deposit

Das FX Turbo Deposit bietet eine attraktive Alternative zu einem herrkömmlichen Veranlagungsgeschäft.

Eigenschaften:

  • kapital- und währungsgarantiert
  • garantierte Mindestverzinsung

Liegt zwei Werktage vor Laufzeitende der aktuelle Kassakurs über (bei Euro Call) bzw. unter (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs, profitiert die Veranlagung von den sich günstig entwickelnden Kassakursen.

Ihre Veranlagung wird zur Mindestverzinsung abgerechnet, wenn der aktuelle Kassakurs zwei Werktage vor Laufzeitende unter (bei Euro Call) bzw. über (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs bleibt.

Dual Redemption Deposit

Das FX Dual Redemption Deposit bietet eine attraktive Alternative zu einem herrkömmlichen Veranlagungsgeschäft.

Eigenschaften:

  • nicht (!) kapital- und währungsgarantiert
  • deutlich höhere Verzinsung als ein vergleichbares Geldmarktdepot

Liegt zwei Werktage vor Laufzeitende der aktuelle Kassakurs unter (bei Euro Call) bzw. über (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs, erhalten Sie Ihr Kapital inkl. Zinsen in der Währung, in welcher Sie die Veranlagung getätigt haben, retour.

Liegt zwei Werktage vor Laufzeitende der aktuelle Kassakurs über (bei Euro Call) bzw. unter (bei Euro Put) dem vereinbarten Kurs, wechseln Sie Ihr Kapital inkl. Zinsen zum vereinbarten Kurs in die Gegenwährung und erhalten dieses retour.

FX-linked Cap

Dieses Produkt stellt eine Zinssicherung mittels Zinsobergrenze (Cap) dar.

Die Cap-Prämie wird durch die Prämie einer verkauften Währungsoption egalisiert. Kommt es am Laufzeitende zur Ausübung der Währungsoption, sind Sie verpflichtet, Ihre Kreditwährung zu wechseln.

Das Produkt eignet sich hauptsächlich für endfällige Kredite.

FX-linked Interes Rate Swap

Dieses Produkt stellt grundsätzlich einen Tausch von Zinszahlungsströmen (fix/variabel) dar.

Die variablen Zinsen werden in jedem Fall zur Abdeckung des Kreditzinsaufwandes gezahlt. Die zu bezahlenden fixen Zinsen liegen eindeutig unter dem aktuellen Niveau.
Die Kosten dieser Zinssatzdifferenz werden durch die Prämie einer verkauften Währungsoption bestritten. Kommt es am Laufzeitende zur Ausübung der Währungsoption, sind Sie verpflichtet, Ihre Kreditwährung zu wechseln.

Die Zinssicherung ist in jedem Fall für die komplette Laufzeit prämienfrei.
Das Produkt eignet sich hauptsächlich für endfällige Kredite.

Range Cap

Dieses Produkt stellt eine Zinssicherung mittels Zinsobergrenze (Cap) dar.

Verbleibt das vorherbestimmte Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres innerhalb einer bestimmten Kursrange, ist der Cap für die gesamte Laufzeit prämienfrei. Bricht das Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres aus dieser Kursrange aus, ist die erhöhte Cap-Prämie fällig.

Die Zinssicherung besteht in jedem Fall für die komplette Laufzeit.
Das Produkt eignet sich sowohl für endfällige als auch für tilgende Kredite.

Range Interest Rate Swap

Dieses Produkt stellt einen Tausch von Zinszahlungsströmen (fix/variabel) dar.

Die varibalen Zinsen werden in jedem Fall zur Abdeckung des Kreditaufwandes gezahlt. Die zu bezahlenden fixen Zinsen liegen eindeutig unter dem aktuellen Niveau. Die fixen Zinsen liegen im ersten Jahr in jedem Fall auf dem vereinbarten niedrigen Niveau.

Verbleibt das vorherbestimmte Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres innerhalb einer bestimmten Kursrange, verbleiben auch die fixen Zinsen für die gesamte Laufzeit auf dem niedrigen Niveau. Bricht das Währungspaar während des ersten Laufzeitjahres aus dieser Kursrange aus, steigt das fixe Zinsniveau für die Restlaufzeit geringfügig über das aktuelle Fixzinsniveau an.

Das Produkt eignet sich sowohl für endfällige als auch für tilgende Kredite.


Commodities (OTC)

Das Group Treasury hat die Produktpalette erweitert und engagiert sich aktiv im Rohstoffhandel. In diesem sehr weiten Betätigungsfeld beschränken wir uns auf OTC (over the counter) gehandelte Commodities. Das bedeutet, dass wir keinerlei börsengehandelte Rohstoffprodukte zur Verfügung stellen. Wir bieten Ihnen Sicherungslösungen in den Sparten Termingeschäfte (Swaps) und Optionen an. Alle getätigten Geschäfte werden "cash-settled", das bedeutet es kommt zu keiner physischen Lieferung der Rohstoffe.

Zukünftige Entwicklungen – Trends
Neben der aktiven Teilnahme an den Energie- und Basismetallmärkten wird Group Treasury genau die Entwicklung am Plastik-Markt beobachten. Hier gibt es derzeit keine geeigneten Absicherungsinstrumente für PET-Verpackungen. Da wir in diesem Bereich großes Potential sehen, möchten wir, sobald dies auf den internationalen Rohstoffmärkten möglich ist, auch hier die gewohnten Serviceleistungen anbieten.

Wir möchten in Zukunft auch im strukturierten OTC-Bereich die Rohstoffmärkte nutzen. Hier bieten sich besonders Optionen für die Entwicklung strukturierter Depots an.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für etwaige Preisquotationen bzw. Rückfragen zu den Produkten gerne zur Verfügung.

Commodities (OTC)

Klassische Anleihen

Die Abteilung "Fixed Income & Derivatives" beschäftigt sich mit dem Handel von folgenden Finanzprodukten:

  • Anleihen
  • Government-Bonds
  • Volksbank Bonds
  • Corporate Bonds
  • IMMO-BANK Anleihe
  • Jumbo-Pfandbriefe
  • Financials
  • Austrian Domestic Bonds
  • Credit derivate
  • Eurobonds

Derivate

  • OTCs auf Government Bonds der Eurozone, Jumbo-Pfandbriefe sowie Eigenemissionen
  • Asset Swaps


Produktfamilien

Produktfamilien

Plain Vanilla

Fixkupon
Eine Fixkupon-Anleihe ist eine fixverzinste Schuldverschreibung, welche zu definierten Kuponterminen eine vorher festgelegte Verzinsung aufweist.
 
Floating Rate Note (FRN)
Variabel verzinsliche Schuldverschreibungen (Floating Rate Note) sind Schuldverschreibungen, die mit einem variablen Kupon verzinst und zum Nennwert getilgt werden.

Zero

Nullkuponschuldverschreibungen (Zerobonds) sind Schuldverschreibungen, die nicht mit Kupons ausgestattet sind. Anstelle periodischer Zinszahlungen stellt hier die Differenz zwischen dem Rückzahlungskurs und dem Emissionskurs den Zinsertrag bis zur Endfälligkeit dar. Der Anleger erhält demnach nur eine Zahlung: den Verkaufserlös bei einem vorzeitigen Verkauf oder den Tilgungserlös bei Fälligkeit.
Der Zinssatz, welcher als Basis für die IRR (Internal Rate of Return) gilt, kann entweder ein fixer oder variabler Wert sein.

Callable

Bei einer Callable ist die Schuldverschreibung zusätzlich mit einem Kündigungsrecht der Emittentin ausgestattet. So ist die Emittentin berechtigt, die Schuldverschreibung zu einem (oder mehreren) bestimmten Kündigungsterminen in der Regel zum Nennwert zu kündigen.

Zinssammler

Bei einem Zinssammler (auch Range Accrual Note genannt) hängt der Kupon von der Entwicklung eines Referenzzinssatzes ab. Dabei kann entweder für jene Tage, an welchen der Referenzzinssatz in einer gewissen Range liegt ein proportionaler Fixzinssatz ausgezahlt werden und an jenen Tagen, an welchen der Referenzzinssatz ausserhalb der Range liegt ein anderer proportionaler Fixzinssatz ausgezahlt werden. Oder aber es erfolgt eine Beobachtung des Referenzzinssatzes einmal während der gesamten Kuponperiode. Liegt der Referenzzinssatz zu diesem Zeitpunkt über einer festgelegten Schranke, dann wird Fixzinssatz A ausbezahlt, ansonsten Fixzinssatz B.

CMS-Floater

CMS Schuldverschreibungen und Turbo CMS Schuldverschreibungen sind Schuldverschreibungen, deren Verzinsung von der Entwicklung eines CMS (Euro-Mid-Constant Maturity Swapsatz) für eine oder mehrere bestimmte Laufzeiten abhängt. Dabei profitiert der Investor in verstärktem Maße, wenn der CMS über eine bestimmte Grenze ansteigt.

Fix-Reverse-Floater

Reverse Variabel verzinsliche Schuldverschreibungen (Reverse Floating Rate Notes) sind Schuldverschreibungen, bei denen der variable Zinssatz von einem festen Zinssatz abgezogen wird, so dass der Investor umso höhere Kuponzahlungen erhält, je niedriger der variable Zinssatz ist. Die Tilgung erfolgt zum Nennwert.

FX-Linked

Eine Anleihe, deren Verzinsung und/oder Tilgungskurs sich nach der Wertentwicklung eines Währungspaares richtet. Als Struktur kommen zumeist FX-Optionen (Exotische Optionen) zum Einsatz

Inflation

Inflation linked Schuldverschreibungen sind variabel oder fix verzinsliche Schuldverschreibungen, wobei der Zinssatz entweder mit einem Inflationsindex multipliziert wird oder ein Inflationsindex zum Zinssatz addiert wird. Die Tilgung erfolgt zum Nennwert.

Echo

Bei einer Snowball Schuldverschreibung (auch Echo-Bond genannt) wird an eine Fixkuponperiode anschließend ein variabler, vom vorigen Kupon abhängender Kupon gezahlt. Dabei wird ein vorher definierter Fixzinssatz zum Vorkupon addiert und ein Referenzzinssatz (üblicherweise der 6M-EURIBOR) subtrahiert.

Zinskraxler

Bei einem Zinskraxler (auch Ratchet Notes genannt) wird ein bestimmter Referenzzinssatz ausbezahlt, wobei die Veränderungen zur Vorkuponperiode gecapped und gefloort sein können. Üblicherweise ist die Kuponveränderung gecapped, ein Floor ist nicht immer vorgesehen.

Step-up

Eine Anleihe, deren Nominalzins während der Laufzeit des Papiers nicht konstant ist, sondern nach einem bei der Emission festgelegten Plan steigt (Zinstreppe).

Zinskurvenperformer

Bei einem Zinskurvenperformer (auch Steepener genannt) wird ein Kupon bezahlt, der proportional zur Differenz zweier Punkte auf der Zinskurve ist. Üblicherweise entspricht dieser Kupon einem Vielfachen der Differenz zwischen dem 10Jahres- und 2Jahres-CMS.

Switchable

Bei einem switchable Bond hat der Emittent das Recht, zu den Kuponterminen zu entscheiden, ob er den Bond als Kupon- oder Zerobond weiterführt. Sollte sich der Emittent für die Option entscheiden, den Bond als Kuponbond weiterzuführen, dann wird der vereinbarte Kupon inklusive eventuell vorher aufgelaufener Kupons inkl. Zinseszinsen ausgezahlt. Sollte sich der Emittent für die Zerokuponvariante entscheiden, so verpflichtet er sich, den Kupon inkl. Zinseszinsen entweder zu jenem Zeitpunkt, in dem er den Bond in einen Kuponbond switcht oder bei der Tilgung auszuzahlen.

Zertifikate

Indexzertifikate sind in Stück notierte Veranlagungsprodukte auf einen bestimmten Referenzindex. Der Investor partizipiert an der Entwicklung des im Vorhinein festgelegten Index. Diese Produktform ist nach derzeit geltendem Recht von der EU-Quellensteuer befreit.


Anleihen aktuell

Alle aktuellen Anleihen finden Sie hier.


Anleihen Produktübersicht

Eine Übersicht zu allen Anleihen-Produkten finden Sie hier.


Kreditderivate (Credit Derivatives)

Unter dem Begriff “Kreditderivate” (Credit Derivatives) werden eine Vielzahl unterschiedlicher derivativer Finanzinstrumente zusammengefasst, die es ermöglichen, Kreditrisiken von Anleihen, Darlehen und anderen Kreditpositionen separat zu handeln.
Dazu zählen u.a. Credit Default Swaps.

Kreditderivate lassen sich u.a. zur Optimierung der Portfoliorendite des Anlagebestandes einsetzen. Dies ist im Wesentlichen auf die Vorteile zurückzuführen, die Credit Default Swaps vor allem gegenüber Direktanlagen aufweisen:

  • Hohe Flexibilität der Credit Default Swaps(CDS)
    Ein Anleihekäufer ist begrenzt auf die verfügbaren Anleihen. Ein CDS lässt sich im Hinblick auf Laufzeit, Nominalbetrag, etc. individuell zuschneiden. Kreditderivate können auch auf Referenzen abgeschlossen werden, die keine Anleihen am Markt emittiert haben und daher im Anlagebestand nicht handelbar sind.
  • Hohe Effizienz der CDS
    Kreditentscheidung und Refinanzierung lassen sich trennen, da kein Kapitaleinsatz notwendig ist.
  • Ein CDS hat kein nennenswertes Zinsänderungsrisiko
    Mit dem CDS können Kreditrisiken eingegangen werden, ohne im Zinsbuch wesentliche Veränderungen zu erzeugen.


Credit Default Swap

Credit Default Swaps sind derivative Finanzmarktprodukte, die weder Zins- noch Währungsrisiken in sich bergen. Man handelt ausschließlich Bonitätsrisiken.

Ein Credit Default Swap (CDS) ist ein Kreditderivat und wird zwischen zwei Parteien abgeschlossen. Dabei sichert der Sicherungsgeber (Protection-Verkäufer) den Sicherungsnehmer (Protection-Käufer) gegen das Eintreten eines Credit Events – z.B. den Ausfall – eines Referenzwertes ab. Im Gegenzug erhält der Sicherungsgeber vom Sicherungsnehmer bis zum Laufzeitende oder Eintreten eines Credit Events periodisch fixe Zahlungen.

Credit Default Swap
CDS Ausgleichszahlung

Motivationen für den Protection-Verkäufer:

  • Leverage und Yield (keine Finanzierung erforderlich)
  • Erwirtschaftung von Einkommen auf nicht beanspruchte Kreditlinien
  • Diversifizierung des Bond-/ Kreditportfolios
  • Engagement außerhalb der Bilanz

Erwartungshaltung: Zukünftige Reduktion der CDS-Prämien

Motivationen für den Protection-Käufer:

  • Absicherung eines Kredit-Engagements
  • Freisetzung von Kreditlimiten ohne Wissen des Klienten
  • Verbesserung der Kapitalrendite

Erwartungshaltung: Zukünftiger Anstieg der CDS-Prämien bzw. Ausfall

CDS Cashflow

CDS sind maßgeschneiderte Geschäfte, bei denen Laufzeit, Nominale, Zahlungsweise und Kreditereignisse individuell vereinbart werden.

Grundlegende Voraussetzung ist der ISDA Rahmenvertrag, welcher vorweg das rechtliche Umfeld schafft und somit den Abschluss der einzelnen Transaktionen erleichtert. Der CDS kann danach unter Bezugnahme auf den Rahmenvertrag und die „2003 ISDA Credit Derivatives Definitions“ vereinbart werden. Für die Auslegung der „2003 ISDA Credit Derivatives Definitions“ ist das englische Original maßgebend.
Kreditereignisse (Credit Events)

Die „2003 ISDA Credit Derivatives Definitions“ unterscheiden zwischen sechs verschiedenen Kreditereignissen (Credit Events):

  • Bankruptcy (Insolvenz)
  • Failure to Pay (Zahlungsverzug/Nichtzahlung bzw Zahlungsausfall nach Ablauf einer Frist)
  • Obligation Default (Potenzielle Vorfälligkeit)
  • Obligation Acceleration (Vorzeitige Fälligkeit)
  • Repudiation/Moratorium (Nichtanerkennung/Aufschub von Zahlungsverpflichtungen)
  • Restructuring (Schuldenrestrukturierung)

Vereinbarte Kreditereignisse nach ISDA 2003 für souveräne Referenzschuldner:

Western European Sovereign Emerging European & Middle Eastern Japanese Sovereign Asian Sovereign
Failure to Pay Failure to Pay Failure to Pay Failure to Pay
Repudiation/Moratorium Repudiation/Moratorium Repudiation/Moratorium Repudiation/Moratorium
Restructuring Restructuring Restructuring Restructuring
  Obligation Acceleration    

Vereinbarte Kreditereignisse nach ISDA 2003 für Corporates:

European Corporate North American Corporate Japanese Corporate Asian Corporate
Bankruptcy Bankruptcy Bankruptcy Bankruptcy
Failure to Pay Failure to Pay Failure to Pay Failure to Pay
Restructuring Restructuring Restructuring Restructuring

Settlement

Sofern ein Credit Event eingetreten ist, wird eine Ausgleichszahlung fällig. Diese Ausgleichszahlung lässt sich in drei verschiedenen Formen festlegen:

  • Physical Settlement
    Standardmäßig wird bei Plain Vanilla Credit Default Swaps eine physische Andienung vereinbart. Der Protection-Verkäufer zahlt den vereinbarten Nominalbetrag der Transaktion an den Protection-Käufer und erhält im Gegenzug vom Protection-Käufer (Sicherungsnehmer) eine Anleihe oder einen Kredit des Referenzsubjektes in einer der G7-Währungen und dem CHF, zum Wert von 100% der Forderungssumme (= Nennwert).
  • Variabler Barausgleichsbetrag (Cash Settlement - Floating Amount)
    Der vom Verkäufer zu zahlende Barausgleichsbetrag wird in dieser Variante erst nach Eintritt des Kreditereignisses vom Calculation Agent (Berechnungsstelle) festgelet. Maßgeblich für die Höhe des Barausgleichsbetrages ist der Wertverlust der Referenzanleihe nach Eintritt des Kreditereignisses: Nominalwert × (100% - Endkurs der Referenzanleihe). Der Endkurs der Referenzanleihe wird dabei von der Berechnungsstelle nach den erhaltenen Marktquotierungen und den vereinbarten Bewertungsmethoden bestimmt. Die „2003 ISDA Credit Derivatives Definitions“ kennen je nachdem, ob ein oder mehrere Referenzaktiva bestehen und die Bewertung an einem Tag oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen durchgeführt wird verschiedene Bewertungsmethoden.
  • Fixer Barausgleichsbetrag (Cash Settlement - Fixed Amount)
    Im Falle eines Eintritts eines Kreditereignisses und des Vorliegens der übrigen Voraussetzungen für den Ausgleich hat der Protection-Verkäufer einen bereits bei Vertragsabschluss bestimmten Barausgleichsbetrag an den Protection-Käufer zu erbringen. Diese Ausgleichsvariante findet  beim Fixed Recovery (Digital) CDS Anwendung.

Fixed Recovery (Digital) CDS

Im Vergleich zum Plain Vanilla Credit Default Swap (CDS), erhält der Protection-Verkäufer beim Fixed Recovery (Digital) CDS eine höhere CDS-Prämie, wenn die vereinbarte fixe Recovery Rate unter den Markterwartungen liegt.

Keine Kapitalrückzahlung bei vereinbarter Recovery Rate R = 0% (Zero Recovery CDS), wenn ein Credit Event eintritt. Der eventuell höhere Verlust (im Vergleich zum Plain Vanilla CDS) bei Eintritt eines Kreditereignisses wird durch die höhere CDS-Prämie kompensiert.


Credit-Linked Note (CLN)

Credit-Linked Notes (CLNs) kombinieren und verbriefen Ausfallrisiken mit Wertpapieren. Die Einbettung des Credit Default Swaps in eine Credit-Linked Note transformiert das Derivat "CDS" in ein Kassainstrument "CLN". Der CLN-Investor (Sicherungsgeber) erhält eine Zinszahlung, welche als Prämie für das übernommene Kreditrisiko zu verstehen ist.

Credit-Linked Notes

Eine Credit Linked Note (CLN) kann man als eine "synthetische Anleihe" bezeichnen, welche sich aus einer "normalen" Anleihe und einem Credit Default Swap (CDS) zusammengesetzt. Über den CDS steht der CLN-Investor mit seinem Kapital für das Risiko eines Credit Events im zugrundeliegenden Referenznamen gerade, erhält dafür aber einen  - im Vergleich zur „normalen Anleihe“ – höheren Kupon.
Es besteht die Möglichkeit, die CLN mit einer Kapitalgarantie auszustatten, d. h. die Anleihe wird am Laufzeitende zu einem festen Satz (z. B. Nennwert) zurückgezahlt und es fallen bei Eintritt eines bzw. mehrerer Kreditereignisse lediglich die (anteiligen) Zinszahlungen aus.

Unabhängig von der Anzahl der Referenzschuldner kann es im Falle eines bzw. mehrerer Kreditereignisse zu einer Ausgleichszahlung (Cash Settlement) oder der physischen Lieferung eines Wertpapieren des entsprechenden Referenzschuldners (Physical Delivery) kommen.

  • CLN mit Kapitalgarantie zu Laufzeitende
    Besteht die Garantie, dass der Nominalbetrag der CLN auch im Falle des Eintritts eines bzw. mehrerer Kreditereignisse zurückgezahlt wird, so muss für diese Sicherheit ein entsprechender Renditeabschlag in Kauf genommen werden. Bei Eintritt eines bzw. mehrerer Kreditereignisse werden die laufenden Kuponzahlungen der CLN eingestellt. Damit ist der Maximalverlust des CLN-Investors nur auf den Ausfall der dann noch ausstehenden Zinszahlungen beschränkt.

CLN mit Kapitalgarantie

  • CLN ohne Kapitalgarantie zu Laufzeitende
    Besteht die Garantie, dass der Nominalbetrag der CLN auch im Falle des Eintritts eines bzw. mehrerer Kreditereignisse zurückgezahlt wird, so muss für diese Sicherheit ein entsprechender Renditeabschlag in Kauf genommen werden. Bei Eintritt eines bzw. mehrerer Kreditereignisse werden die laufenden Kuponzahlungen der CLN eingestellt. Damit ist der Maximalverlust des CLN-Investors nur auf den Ausfall der dann noch ausstehenden Zinszahlungen beschränkt.

CLN ohne Kapitalgarantie

  • Tilgung nach Ausfallereignis
    - Barausgleich (Cash Settlement)
    - Physische Lieferung eines Wertpapiers (Physical Delivery)

Single-Name CLN versus First-to-Default Basket CLN

Im Vergleich zur klassischen Single-Name CLN, deren Wert sich an

  • kontraktspezifischen Parametern (Nominalbetrag, Laufzeit, Zahlungsfrequenz, ...),
  • der Kurve der CDS-Prämien,
  • der Annahme einer Recovery Rate für den entsprechenden Referenznamen und
  • der Zinskurve

orientiert, ist bei einer First-to-Default Basket CLN zusätzlich auch noch die paarweise Ausfallkorrelation zwischen den einzelnen Referenznamen im Basket bei der Preisfeststellung zu berücksichtigen.

Für eine First-to-Default Basket CLN gilt, dass deren Kupon umso höher ist

  • je geringer die paarweise Ausfallkorrelation zwischen den einzelnen Referenznamen ist,
  • je mehr Referenznamen sich im zugrundeliegenden Basket befinden und
  • je länger die Laufzeit der CLN ist.


Ausfallwahrscheinlichkeiten

Aus der am Markt quotierten Fristigkeitsstruktur der CDS-Prämien (Kurve der CDS-Prämien) lässt sich mit Hilfe der Zinskurve und der Annahme einer Recovery Rate die Kurve der Ausfallwahrscheinlichkeiten berechnen.

Diese wird in Folge zum Pricing von Credit-Produkten verwendet.


Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote)

Kreditrisiko setzt sich aus zwei Risikokomponenten zusammen:

  • Unsicherheit über den Zeitpunkt des Ausfalles (Timing Risk) und
  • Unsicherheit über die Höhe des Verlustes bei Ausfall (Recovery Risk oder Wiederbeschaffungsrisiko).

Die Höhe des Verlustes bei Ausfall wird durch das Exposure bei Ausfall (Nominalbetrag der Transaktion) und die Recovery Rate (Wiederbeschaffungsquote) bestimmt.

Die Auszahlung des Plain Vanilla CDS (Credit Default Swap) bei Ausfall ist: Nominalbetrag × (1 - R), wobei die Recovery Rate R Werte zwischen 0 und 1 annehmen kann, d.h. 0 ≤ R ≤ 1.

Interpretation: Eine Recovery Rate von beispielsweise 43% bedeutet, dass im Falle eines Defaults 57% des Nominalbertrages verloren gehen.


Collateral Management

Ein Repogeschäft ist eine Verkaufs- und Rückkaufsvereinbarung und bezeichnet den Verkauf von Wertpapieren bei gleichzeitiger Verpflichtung zum Rückkauf dieser Titel zu einem vorgegebenen Preis an einem im voraus festgelegten zukünftigen Datum. Repogeschäfte können aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Im Hinblick auf seine ökonomische Funktion ist ein Repogeschäft eine sehr einfache Transaktion mit ähnlicher Wirkung wie ein besicherter Kassenkredit.

Bei genauerer Betrachtung unterscheidet es sich jedoch von diesem durch sein spezifisches Verhalten und seine Rechtsstruktur. Sell/Buy-Back-Transaktionen bezeichnen eine Kombination aus einem Kassaverkauf und einem Terminrückkauf von Wertpapieren.

Bei Wertpapierleihgeschäften handelt es sich um Handelsgeschäfte, bei denen ein Wertpapier rechtlich gesehen als Sicherheit gegen Kasse oder andere Wertpapiere verliehen (und nicht verkauft) wird. Diese Geschäfte werden grundsätzlich von der Wertpapierseite her ausgelöst. Der Hauptunterschied zu einem Repogeschäft besteht darin, dass es zu einem rechtlichen Eigentumsübergang kommt.

Historische Refinanzierungssätze

Hier finden Sie die historischen Refinanzierungssätze zum Download.


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Treasury Sales
T +43(0)50 4004-7971

Refinanzierung

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