Gelebte Kunst im neuen Haus
Das Bekenntnis der ÖVAG zu nachhaltigem Tun und Handeln findet sich auch im Kunstkonzept wieder. Die künstlerischen Installationen und Interventionen sind Teil der Unverwechselbarkeit des Gebäudes.
Atrium

Kernstück des neuen Hauses ist das Atrium – mit einer Höhe von 22 Metern ein architektonisches Besonderheit. Hier wurde ein in der österreichischen Bankenwelt bisher einzigartiges Kunstwerk auf einer Fläche von rund 4.000 m2 realisiert. Das Wandgemälde des in Linz geborenen Künstlers Otto Zitko bildet eine außergewöhnliche Symbiose mit der spezifischen Architektur.
Foyer

"eins durch unendlich – unendlich durch eins" ist der Name der Lichtinstallation von Brigitte Kowanz, die man beim Betreten des Hauses zu allererst sieht. Mit einer Größe von 630 x 800 x 40 Zentimeter bildet das Kunstwerk die Decke des Foyes und ist integraler Bestandteil der neuen Architektur.
Kunst und Literatur

Die Intervention von Eva Schlegel im neuen Haus verwendet die Texte von Franzobels Theaterstück "Die Pappenheimer oder Das O der Anna O.", das speziell für die Bank geschrieben wurde. Das Konzept sieht ein permanentes Sichtbarkeit des Stücks in allen Räumen vor, die Textinstallation wurde auf den Glasflächen der Türen in den Altbaugeschoßen umgesetzt.
Kunstsammlung

Im Zuge der Zusammenführung der beiden Häuser wurden auch die Kunstsammlungen zusammengeführt. Auf Basis eines Positionierungskonzepts – gemeinsam mit Kunstkontakt entwickelt – wurden das neue Haus und die umliegenden Bürogebäude mit Kunstwerken vor allem der Sammlung Volksbank AG – Investkredit gestaltet. Kunst regt zu schöpferischer Arbeit an und hilft, unkonventionelle Lösungen für komplexe Themen zu finden.
Auf der Bühne

Um das neue Haus und die Geschichte des Standortes literarisch zu präsentieren, wurde das Atrium so gestaltet, dass es als Bühne bespielt werden kann. Franzobel, einer der bedeutendsten zeitgenössischen österreichischen Dramatiker, wurde eingeladen, die Geschichte des neuen Hauses aufzuarbeiten. Franzobel hat hierfür die Biographie von Anna O. (Berta Pappenheim) aufgegriffen und ihr ein Leben auf der Bühne im Jahr 2010 wiedergegeben. Nach drei Aufführungen im neuen Haus übernahm das Schauspielhaus als Koproduktionspartner das Theaterstück.
Besondere Bibliothek

Liquid Frontiers gestaltete ein MitarbeiterInnen-Portrait der anderen Art: Die MitarbeiterInnen des ÖVAG Konzerns wurden gebeten, jene drei Bücher zu nennen, die ihrer subjektiven Meinung nach in der Bibliothek des Konzerns nicht fehlen dürfen. Diese Bücher wurden gescannt und als künstlerisches Gestaltungskonzept für die Tiefgarage maßgeschneidert. Die MitarbeiterInnen-Bibliothek der ÖVAG repräsentiert das geistige Kapital, das im Unternehmen vorhanden ist.