Die ÖVAG als Spitzeninstitut
Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) ist das Spitzeninstitut des Volksbank-Sektors. Sie konzentriert sich in ihrem neuen Selbstverständnis darauf, das regionale Kerngeschäft der 62 Volksbanken in Österreich zu unterstützen.
Aufgrund der Kapitalherabsetzung des Grundkapitals und gleichzeitiger Kapitalerhöhung durch Bund und Volksbanken rückwirkend zum 31.12.2011 sieht die Eigentümerstruktur der ÖVAG wie folgt aus.
Volksbanken Holding eGen: 50,1 %
Republik Österreich: 43,3 %
DZ Bank AG: 3,8 %
ERGO Gruppe: 1,5 %
Raiffeisen Zentralbank Österreich AG: 0,9 %
Sonstige: 0,4 %
Am 19. September 2012 genehmigte die Europäische Kommission den umfassenden Umstrukturierungsplan, der angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Wiederherstellung der nachhaltigen Rentabilität der Österreichische Volksbanken-AG entwickelt wurde. Diese Genehmigung umfasst nicht nur die Maßnahmen, die bereits 2009 eingeleitet wurden, sondern auch die Ende April 2012 vereinbarten Unterstützungsleistungen der Republik Österreich an die ÖVAG.
Damit sind nun alle Voraussetzungen für die Bildung des Kreditinstitute-Verbunds nach §30a BWG zwischen den Volksbanken und der ÖVAG als Zentralorganisation erfüllt, nachdem auch die Finanzmarktaufsicht den Kreditinstitute-Verbund am 18.9.2012 genehmigt hat.
Per 28. September 2012 sind ÖVAG und Investkredit rechtswirksam fusioniert. Der Name der vereinten Bank lautet „Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft“. Die Fusion gilt rückwirkend zum 31.12.2011.
Schaubild Volksbank Gruppe
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