Ad-hoc Meldungen
Mit Ihren Fragen zu den Ad-hoc Meldungen der Österreichischen Volksbanken-AG wenden Sie sich bitte an die Unternehmenskommunikation.
Walter Gröblinger
Unternehmenssprecher
Tel : +43(0)50 4004-3864
Fax: +43(0)50 4004-8-3864
E-Mail: walter.groeblinger@volksbank.com
Alle öffnen
Alle schließen
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft: Stärkung des Geschäftsmodells durch Verkauf Europolis, Zusammenführung mit Investkredit Bank AG
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft: Stärkung des Geschäftsmodells durch Verkauf Europolis, Zusammenführung mit Investkredit Bank AG
Die Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) und die CA Immo AG haben sich über den Verkauf von 100 % der Aktien an der ÖVAG Tochtergesellschaft Europolis AG an die CA Immo geeinigt. Vorstand und Aufsichtsrat der ÖVAG haben den Verkauf in ihren Sitzungen vom heutigen Tag genehmigt. Die CA Immo AG bezahlt für 100 % der Aktien an der Europolis AG EUR 272 Mio. Der Verkauf steht unter anderem unter den aufschiebenden Bedingungen der Genehmigung durch die zuständigen Behörden sowie der Durchführung vereinbarter konzerninterner Umstrukturierungen.
Zur weiteren Straffung der Konzernstruktur fassten Vorstand und Aufsichtsrat der ÖVAG am heutigen Tag den grundsätzlichen Beschluss, den Bankbetrieb der ÖVAG und jenen der Investkredit Bank AG zusammenzuführen. Die Details der Zusammenführung werden in den nächsten Wochen analysiert und ausgearbeitet. Die rechtliche Umsetzung findet im 1. Halbjahr 2011 statt.
Mit der Umsetzung dieser strategischer Optionen wird das Geschäftsmodell der ÖVAG weiter gestärkt.
Die Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) und die CA Immo AG haben sich über den Verkauf von 100 % der Aktien an der ÖVAG Tochtergesellschaft Europolis AG an die CA Immo geeinigt. Vorstand und Aufsichtsrat der ÖVAG haben den Verkauf in ihren Sitzungen vom heutigen Tag genehmigt. Die CA Immo AG bezahlt für 100 % der Aktien an der Europolis AG EUR 272 Mio. Der Verkauf steht unter anderem unter den aufschiebenden Bedingungen der Genehmigung durch die zuständigen Behörden sowie der Durchführung vereinbarter konzerninterner Umstrukturierungen.
Zur weiteren Straffung der Konzernstruktur fassten Vorstand und Aufsichtsrat der ÖVAG am heutigen Tag den grundsätzlichen Beschluss, den Bankbetrieb der ÖVAG und jenen der Investkredit Bank AG zusammenzuführen. Die Details der Zusammenführung werden in den nächsten Wochen analysiert und ausgearbeitet. Die rechtliche Umsetzung findet im 1. Halbjahr 2011 statt.
Mit der Umsetzung dieser strategischer Optionen wird das Geschäftsmodell der ÖVAG weiter gestärkt.
Börsenotierte Partizipationskapital-Emissionen der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft:
ISIN:
AT0000755665 Österreichische Volksbanken-AG Partizipationsscheine
XS0359924643 EUR 500,000,000 Perpetual Non Cumulative Participation Capital Notes (wirtschaftlicher Emittent)
AT0000755665 Österreichische Volksbanken-AG Partizipationsscheine
XS0359924643 EUR 500,000,000 Perpetual Non Cumulative Participation Capital Notes (wirtschaftlicher Emittent)
Die dem Emissionsvolumen nach fünf größten börsennotierten Emissionen der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft:
ISIN:
XS0451759012
XS0417722393
XS0412533399
XS0271095357
AT000B053442
XS0451759012
XS0417722393
XS0412533399
XS0271095357
AT000B053442
Die Emissionen der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft sind an folgenden Börsen zugelassen:
Geregelter Freiverkehr der Wiener Börse AG
Amtlicher Handel der Wiener Börse AG
EUWAX-Segment der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
Regulierter Markt der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
Geregelter Markt der Prager Börse
Geregelter Mart der Luxemburger Börse
Freiverkehr der Berliner Börse
Freiverkehr der Börse Stuttgart
Open Market der Börse Frankfurt
Amtlicher Handel der Wiener Börse AG
EUWAX-Segment der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
Regulierter Markt der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
Geregelter Markt der Prager Börse
Geregelter Mart der Luxemburger Börse
Freiverkehr der Berliner Börse
Freiverkehr der Börse Stuttgart
Open Market der Börse Frankfurt
Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft – Neuausrichtung 2010
Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) hat im Geschäftsjahr 2009 umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem wurde dabei der Verkauf der Retail-Tochterbanken VB Wien, Immobank, Ärztebank und VB Linz-Mühlviertel an den Volksbank-Sektor erfolgreich initiiert.
Zur Neuausrichtung des Konzerns der Österreichischen Volksbanken-AG steht für das Jahr 2010 die Prüfung und Umsetzung weiterer strategischer Optionen und Maßnahmen an. Im Fokus steht dabei die Evaluierung strategischer Partnerschaften. Ein diesbezüglicher Prozess wurde aufgesetzt und wird von Lazard & Co GmbH begleitet.
Zur Neuausrichtung des Konzerns der Österreichischen Volksbanken-AG steht für das Jahr 2010 die Prüfung und Umsetzung weiterer strategischer Optionen und Maßnahmen an. Im Fokus steht dabei die Evaluierung strategischer Partnerschaften. Ein diesbezüglicher Prozess wurde aufgesetzt und wird von Lazard & Co GmbH begleitet.
Der Vorstand der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft gibt bekannt
Im Rahmen der heute durchgeführten Vorstands- bzw. Aufsichtsratssitzung wurde von den Gremien beschlossen, dass der Verkauf von 3 Tochterbanken der Österreichischen Volksbanken-AG (Volksbank Wien-AG, Bank für Ärzte und freie Berufe-AG, Immobank-AG), vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung der Finanzmarktaufsicht, bis Ende des Jahres 2009 durchgeführt wird.
Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung der Finanzmarktaufsicht wird ebenso ein Mehrheitsanteil an der Volksbank Linz Mühlviertel reg. Gen. mbH verkauft.
Bei diesen Verkäufen wird mit einem Gesamterlös in der Höhe von rd. EUR 210 Mio. gerechnet.
Ad Hoc 10.12.2009
Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung der Finanzmarktaufsicht wird ebenso ein Mehrheitsanteil an der Volksbank Linz Mühlviertel reg. Gen. mbH verkauft.
Bei diesen Verkäufen wird mit einem Gesamterlös in der Höhe von rd. EUR 210 Mio. gerechnet.
Ad Hoc 10.12.2009
Im Zuge der aktuellen Erstellung des Halbjahresberichtes der Österreichischen Volksbanken-AG und mit der Kenntnisnahme des am 24.07.2009 veröffentlichten Moody´s-Ratings von Baa1/E+ dürfen wir für 2009 nicht mehr mit einem positiven Ergebnis rechnen.
Ebenfalls wird die Tochtergesellschaft Investkredit Bank AG für 2009 voraussichtlich keinen Gewinn ausweisen.
Das hat zur Konsequenz, dass die, für das Geschäftsjahr 2009 im Jahr 2010 fälligen Dividenden und Kupons für alle gewinnabhängigen Wertpapiere beider Institute (Aktien, Partizipationskapital, Hypridkapital, Ergänzungskapital,) voraussichtlich nicht ausbezahlt werden.
Ebenfalls wird die Tochtergesellschaft Investkredit Bank AG für 2009 voraussichtlich keinen Gewinn ausweisen.
Das hat zur Konsequenz, dass die, für das Geschäftsjahr 2009 im Jahr 2010 fälligen Dividenden und Kupons für alle gewinnabhängigen Wertpapiere beider Institute (Aktien, Partizipationskapital, Hypridkapital, Ergänzungskapital,) voraussichtlich nicht ausbezahlt werden.
Ergebnis Q3 2009: Operatives Ergebnis von EUR 307 Mio., Konzernergebnis sinkt durch Risikovorsorgen auf EUR -607 Millionen
Der Vorstand der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft wird am 6.11.2009 bekannt geben, dass der ÖVAG-Konzern in den ersten 3 Quartalen 2009 ein operatives Ergebnis in der Höhe von EUR 307 Millionen erwirtschaftete.
Risikovorsorgen und Korrekturen von Beteilungsansätzen drückten das Konzernergebnis zum 30.9.2009 aber auf EUR –607 Millionen vor Steuern.
Trotz des negativen Ergebnisses im dritten Quartal verfügt die ÖVAG auf Gruppenbasis über eine die gesetzlichen Mindestwerte übersteigende Kernkapitalquote von 8,5% bzw. eine Eigenmittelquote in der Höhe von 11%.
Für das vierte Quartal wird mit weiteren Belastungen aus der Neubewertung von Beteiligungsansätzen bzw. der Erhöhung von Risikovorsorgen gerechnet, allerdings in einem geringeren Umfang als im dritten Quartal.
Auf Grund des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds kann eine Ausschüttung 2011 für das Geschäftsjahr 2010 der gewinnabhängigen Kapitalinstrumente aus heutiger Sicht nicht in Aussicht gestellt werden.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2009 ist für den April 2010 geplant.
Datum: 6.11.2009
Adresse: Österreichische Volksbanken-AG, Kolingasse 19, 1090 Wien
Risikovorsorgen und Korrekturen von Beteilungsansätzen drückten das Konzernergebnis zum 30.9.2009 aber auf EUR –607 Millionen vor Steuern.
Trotz des negativen Ergebnisses im dritten Quartal verfügt die ÖVAG auf Gruppenbasis über eine die gesetzlichen Mindestwerte übersteigende Kernkapitalquote von 8,5% bzw. eine Eigenmittelquote in der Höhe von 11%.
Für das vierte Quartal wird mit weiteren Belastungen aus der Neubewertung von Beteiligungsansätzen bzw. der Erhöhung von Risikovorsorgen gerechnet, allerdings in einem geringeren Umfang als im dritten Quartal.
Auf Grund des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfelds kann eine Ausschüttung 2011 für das Geschäftsjahr 2010 der gewinnabhängigen Kapitalinstrumente aus heutiger Sicht nicht in Aussicht gestellt werden.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2009 ist für den April 2010 geplant.
Datum: 6.11.2009
Adresse: Österreichische Volksbanken-AG, Kolingasse 19, 1090 Wien
Die dem Emissionsvolumen nach fünf größten börsennotierten Emissionen der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft:
ISIN:
XS0451759012
XS0417722393
XS0412533399
XS0271095357
AT000B053442
XS0451759012
XS0417722393
XS0412533399
XS0271095357
AT000B053442
Die Emissionen der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft sind an folgenden Börsen zugelassen:
- Geregelter Freiverkehr der Wiener Börse AG
- Amtlicher Handel der Wiener Börse AG
- EUWAX-Segment der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
- Regulierter Markt der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
- Geregelter Markt der Prager Börse
- EURONEXT der Amsterdamer Wertpapierbörse
- Geregelter Markt der Luxemburger Börse
Volksbank AG und Dexia geben alle Anteile ab – Dexia Kommunalkredit Bank (CEE-Tochter) geht an Dexia
Nach einer Woche intensiver Verhandlungen wurde heute eine Entscheidung über die Zukunft der Kommunalkredit Austria AG getroffen.
Die Verhandlungen zwischen Finanzministerium, der Kommunalkredit und deren Eigentümern Dexia Crédit Local, Volksbank AG und Gemeindebund haben im Detail folgende Ergebnisse gebracht:
-
Die Anteile von Dexia und VBAG an der Kommunalkredit werden für je 1 Euro an den Bund übertragen. Damit hält der Bund künftig 99,78 Prozent an der Kommunalkredit. Der Gemeindebund bleibt bis auf weiteres Aktionär mit 0,22 Prozent der Anteile.
-
Dexia und VBAG verpflichten sich, als Eigentümerleistung das Kapital der Kommunalkredit zu stärken und Partizipationskapital zu zeichnen. Für die VBAG bedeutet das einen Anteil von 173 Mio. Euro. Auf die Dexia entfällt beim Partizipationskapital ein Anteil von 200 Mio. Euro. Das Partizipationskapital soll mit einer Dividende von 8 Prozent ausgestattet und für die Dauer von mindestens 5 Jahren gewährt werden. Durch diese Maßnahmen sowie durch zusätzliche Eigenmittel des Bundes steigt die Kernkapitalquote der Kommunalkredit auf 8 bis 9 Prozent. VBAG und die Dexia geben Haftungserklärungen für eventuell noch nicht bekannte Risiken in der Kommunalkredit ab. Über die Haftungssumme wurde Stillschweigen vereinbart.
-
Die Kommunalkredit-Anteile von 49,16 Prozent an der Dexia Kommunalkredit Bank (DKB) werden um 1 Euro an die Dexia übertragen. Für die KA ergeben sich aus der Abgabe der DKB keine weiteren Haftungsverpflichtungen.
-
Die Republik stellt mit Haftungen sicher, dass die Kommunalkredit über die nötige Liquidität verfügt.
Kernkapital wird auf mindestens 9 % angehoben
In der heutigen Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, die Kapitalbasis der Volksbank AG zu stärken. Demnach wird die Kernkapitalquote auf mindestens 9 % angehoben werden. Die bestehenden Aktionäre der Volksbank AG werden sich bei einer Kapitalerhöhung im erforderlichen Umfang beteiligen, zudem wird die Inanspruchnahme des Regierungspakets geprüft.
„Mit den bevorstehenden Kapitalmaßnahmen stärken wir im bekannt schwierigen Marktumfeld unsere Stellung im nationalen und internationalen Wettbewerb nachhaltig. Durch die Abgabe der Anteile an der Kommunalkredit Austria AG ist die Finanzsituation der VBAG entlastet. Somit können wir unsere Stellung als verlässlicher Finanzierungspartner für Privat- und Firmenkunden weiter ausbauen", so der Aufsichtsrat der Volksbank AG.
„Mit den bevorstehenden Kapitalmaßnahmen stärken wir im bekannt schwierigen Marktumfeld unsere Stellung im nationalen und internationalen Wettbewerb nachhaltig. Durch die Abgabe der Anteile an der Kommunalkredit Austria AG ist die Finanzsituation der VBAG entlastet. Somit können wir unsere Stellung als verlässlicher Finanzierungspartner für Privat- und Firmenkunden weiter ausbauen", so der Aufsichtsrat der Volksbank AG.

