Die Architektur des Headquarters

Es war Intention der ÖVAG, mit der neuen Unternehmenszentrale ein Zeichen zu setzen. Das Gebäude sollte nicht nur äußerlich unverwechselbar sein, sondern auch künstlerische Elemente vereinen. Es sollte moderne Büroarbeitsbedingungen schaffen, umweltfreundlich in der Ausführung sein und die Betriebskosten sollten niedrig sein.

Gemeinsam mit der Stadt Wien wurde daher ein Architekturwettbewerb veranstaltet, zu dem namhafte, international tätige Architekturbüros eingeladen wurden. Aus diesem Wettbewerb ging das Büro Carsten Roth, Hamburg, aufgrund seiner professionellen gestalterischen Herangehensweise, seiner sensiblen Vision und den künstlerischen wie betriebswirtschaftlichen Vorstellungen klar als Sieger hervor.
So übt die neue Konzernzentrale nach außen diskrete Zurückhaltung, während sich im Inneren eine moderne Bank zeigt. Alt- und Neubau sind in beeindruckender Weise zusammengewachsen. Das Glasdach ist tagsüber fast unsichtbar, bei Nacht scheint ein heller Ring über dem Gebäude zu schweben, dessen Kernstück das Atrium mit seinen turmartigen Elementen ist.