27.07.2010
Euro steigt nach Bankenstresstest - Rentenkurse fallen
Die Erleichterung über den Ausgang des europäischen Bankenstresstests hat dem Euro zu Wochenbeginn nach oben geholfen. Die Gemeinschaftswährung kostete am Montagnachmittag 1,2945 Dollar und damit rund einen halben US-Cent mehr als im späten Freitagsgeschäft.
Der Kurs des Euro könnte eventuell sogar höher sein, wenn nicht über die Ausgestaltung des Tests Skepsis im Markt bestünde. Kritische Marktteilnehmer verurteilen, dass die Tests zu einfach gewesen seien.Das Bundesfinanzministerium sprach von einem sehr ermutigenden Signal, dass die Ziele der Tests angesichts der Marktreaktion offenkundig erreicht wurden. Mit den Tests hatten die Regierungen das Vertrauen in das europäische Finanzsystem stärken wollen.
Unterstützung erhielt der Euro zudem von der Erwartung vieler Anleger, dass sich das US-Wirtschaftswachstum abschwächt, während sich Europa wacker hält.
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hellte sich im Juli so deutlich auf wie noch nie seit der Wiedervereinigung 1990. Ein stärker als erwartet ausgefallener Anstieg der Verkäufe von Eigenheimen in den USA im Juni bewegte den Markt kaum. Die Erleichterung vieler Anleger über den Ausgang des Bankenstresstests zeigte sich auch am Rentenmarkt, wo die Kurse nachgaben. Der Bund-Future fiel um 57 Ticks auf 127,76 Zähler. Die Rendite der dem Terminkontrakt zugrundeliegenden zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 2,76 Prozent.
Der Kurs des Euro könnte eventuell sogar höher sein, wenn nicht über die Ausgestaltung des Tests Skepsis im Markt bestünde. Kritische Marktteilnehmer verurteilen, dass die Tests zu einfach gewesen seien.Das Bundesfinanzministerium sprach von einem sehr ermutigenden Signal, dass die Ziele der Tests angesichts der Marktreaktion offenkundig erreicht wurden. Mit den Tests hatten die Regierungen das Vertrauen in das europäische Finanzsystem stärken wollen.
Unterstützung erhielt der Euro zudem von der Erwartung vieler Anleger, dass sich das US-Wirtschaftswachstum abschwächt, während sich Europa wacker hält.
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hellte sich im Juli so deutlich auf wie noch nie seit der Wiedervereinigung 1990. Ein stärker als erwartet ausgefallener Anstieg der Verkäufe von Eigenheimen in den USA im Juni bewegte den Markt kaum. Die Erleichterung vieler Anleger über den Ausgang des Bankenstresstests zeigte sich auch am Rentenmarkt, wo die Kurse nachgaben. Der Bund-Future fiel um 57 Ticks auf 127,76 Zähler. Die Rendite der dem Terminkontrakt zugrundeliegenden zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 2,76 Prozent.
Devisenkurse aktuell: EUR/USD 1,3005 EUR/CHF 1,3650 EUR/JPY 113,10
Rohstoffe aktuell: Brent 78,84 USD Gold 1184,75 USD
Indikatoren des Tages: DE GfK Konsumklimaindikator, Einfuhrpreise, EZ Geldmenge M3, US Verbrauchervertrauen